Rechtsstreit geht weiter: Gemeinde fordert Geld zurück. Gemeinde will die bereits bezahlten Kosten für den Sockel zurück. Umbau des FF-Hauses Wolfpassing startet im Sommer.

Von Monika Gutscher. Erstellt am 27. Juni 2018 (04:00)
Symbolbild
APA (dpa/Archiv)

Der Rechtsstreit über die Eigentumsverhältnisse und Kostenübernahmen, insbesondere des Sockels und des Zaunes bei der alten Volksschule Wolfpassing, geht in die nächste Runde: So wurde in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen, dass der für die Gemeinde zuständige Rechtsanwalt beauftragt wird, von der Baufirma Swietelsky die bereits von der Gemeinde (vom ehemaligen Bürgermeister Eduard Roch angeordnet) bezahlten 30.000 Euro für den Sockel zurückzufordern.

Die Kosten für den Zaun (nochmals ca. 30.000 Euro) wurden noch nicht bezahlt. Laut den Verträgen zwischen der Gemeinde und der Gedesag als Bauwerber und als Eigentümer der Liegenschaft, müsste die Gedesag die Kosten für den errichteten Sockel und den neuen Zaun übernehmen.

Sanierung des Feuerwehrhauses wird in Angriff genommen

Gemeinderat Martin Pircher erläuterte die Kosten für die Sanierung und den Umbau des Feuerwehrhauses Wolfpassing, der nun nach langer Zeit – der Spatenstich erfolgte bereits im Juni 2015 – in die Tat umgesetzt werden soll. Nach dem Feuerwehrfest (3. bis 5. August) starten die Umbauarbeiten. Insgesamt wird der Umbau 415.600 Euro kosten. Die Feuerwehr steuert 82.600 Euro, davon sind 60.000 Euro Eigenleistung, bei. Weiters informiert Gemeinderat und Floriani Michael Weber, dass im Nachhinein das Land NÖ dies mit etwa 120.000 Euro fördern wird. So wurde auch beschlossen, dass die Aufnahme eines Kredites der Gemeinde über 250.000 Euro nach dem Feuerwehrfest erfolgen kann.

Weiters wurde die Errichtung einer E-Ladestation beim Bahnhof nach längerer Diskussion und Meinungsverschiedenheiten über Sinnhaftigkeit beschlossen.

Einigkeit herrschte beim Tagesordnungspunkt „Mitfahrbankerl“. So spendieren die Liste „aktiv“, SPÖ und ÖVP die drei Bänke, die in Wolfpassing (Iselgasse), am Kirchenplatz und beim Bahnhof für mehr Mobilität sorgen sollen.