40 Jahre nach dem Aus für das AKW. Vom Zukunftstraum zum Wendepunkt der Energiepolitik: 40 Jahre nach der Volksabstimmung.

Von Viviane Werdath. Erstellt am 31. Oktober 2018 (04:30)
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Vor 40 Jahren entschied die Bevölkerung knapp aber doch gegen das Atomkraftwerk und prägte die die Energiezukunft des Landes.
Peischl

„Nein zu Zwentendorf“ entschied am 5. November 1978 die österreichische Bevölkerung in einer Volksabstimmung, die Geschichte schrieb. Das Ergebnis hätte knapper nicht sein können: Weniger als ein Prozent verhinderte in letzter Minute die Inbetriebnahme des fertigen Atomkraftwerkes.

„Zuerst haben wir den Bautätigkeiten (...) wohlwollend zugeschaut und uns über den technischen Fortschritt gefreut“, erinnert sich Zeitzeugin Hannelore Pichler.

Doch die Gegenstimmen mehrten sich. Dafür oder dagegen? Das Atomkraftwerk spaltete Meinungen und Parteien, Familien und Freunde. „Es war eine sehr bewegte Zeit, mit viel Spannung und riesiger Aufbruchsstimmung“, erinnert sich Zwentendorfs Bürgermeister Hermann Kühtreiber. „Besonders die Landwirte und Ärzte waren dagegen“, weiß der damalige Bezirkshauptmann Peter Partik. Aus Kundgebungen wurden massive Proteste.


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