LFS Hohenlehen holt Staatsmeistertitel. Die Teilnahme beim Bundesjungzüchterchampionat, das am Wochenende in Imst (Tirol) stattfand, verlief für die Schüler der Landwirtschaftsschulen aus Niederösterreich überaus erfolgreich.

Erstellt am 27. März 2014 (08:41)
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Die Personen v. l.: Direktor Leo Klaffner (links) mit dem siegreichen Team der LFS Hohenlehen beim Bundesjungzüchterchampionat. Foto: LFS Hohenlehen
Das Team der Bergbauernschule Hohenlehen siegte mit einer perfekten Präsentation im Kreativbewerb und ist somit Staatsmeister.

Auch für die LFS Hollabrunn gab es Grund zur Freude: der Schüler Florian Hofmann belegte den zweiten Platz in der Kategorie Fleischrinder und ist somit Vizestaatsmeister. Und Andreas Wurzinger von der LFS Warth holte mit der Schulkalbin Penta den Typsieg in seiner Gruppe.

LR Schwarz: "NÖ Ausbildungssystem im Agrarbereich zählt zu den besten."
 
Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz gratuliert den frisch gekürten Champions:

„Die guten Platzierungen zeigen, dass das niederösterreichische Ausbildungssystem im Agrarbereich zu den besten zählt, weil hier Theorie und Praxis gleichermaßen forciert werden. Wettbewerbe sind ein gutes Instrument zur Förderung von Begabungen und die Leistungen der Jugendlichen werden damit öffentlich anerkannt. Die Teilnahme an diesem bundesweiten Wettbewerb war eine wertvolle Bereicherung der schulischen Ausbildung und ermöglichte zudem, die Schüler gezielt individuell zu fördern und ihre Stärken hervorzuheben.“
 
Konsequente Nachwuchsarbeit für künftige Hofübernehmer

„Die intensiven Vorbereitungen, wie die Tierauswahl, das Vorführen und das Styling der Tiere, haben sich bezahlt gemacht, was die guten Platzierungen einmal mehr beweisen. Die konsequente Nachwuchsarbeit an den Schulen ist die Basis für die späteren Züchter und Hofübernehmer“, freut sich Tierzuchtlehrerin Maria Ottenschläger, die für die Organisation der Fachschulen verantwortlich zeichnet.
NOEN, LFS Hohenlehen
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„Die angehenden Zucht-Profis konnten beim Wettbewerb wertvolle Erfahrungen sammeln, schließlich ist man bei der Präsentation im Ring ganz auf sich allein gestellt“, so Dipl.-Ing. Josef Schnabel, der mit den Schülern trainierte.  


„Die guten Platzierungen geben Motivation für die Zukunft und zeigen, dass unsere Schüler im Spitzenfeld liegen und Bestleistungen erbringen. Bei der Ausbildung legen wir besonderen Wert auf den praktischen Unterricht, um die Landwirtschaft zu stärken und auch in Zukunft für einen dynamischen ländlichen Raum zu sorgen“, ist Direktor Ing. Leo Klaffner überzeugt. Zum Sieg trugen auch die „Fans“ der LFS Hohenlehen bei, denn die gesamte Belegschaft der Schule reiste eigens nach Imst, um Unterstützung zu geben.
 
Elite der österreichischen Jungzüchter

Das alle zwei Jahre stattfindende Bundesjungzüchterchampionat ist das Highlight der österreichischen Jungzüchter, bei dem über 245 Jugendliche um den begehrten Titel kämpften. An zwei Tagen standen zukünftige Betriebsführer und deren schönste Rinder der Rassen Fleck-, Braun- und Grauvieh, Holstein und Pinzgauer im Rampenlicht.

Heuer neu war der Kreativwettbewerb der landwirtschaftlichen Fachschulen. Hier ging es darum seine Schule mit Rindern möglichst einfallsreich zu präsentieren. Die Sieger wurden von einer Jury gewählt. Ein weiteres Bewertungskriterium war der Applaus des Publikums. Die überzeugendste Darbietung lieferte die LFS Hohenlehen, gefolgt von der Fachschule Otterbach (OÖ) und der LLA Weitau (Tirol). Die Gesamtvorführsiege aller Rinderrassen gingen in die Steiermark und nach Vorarlberg.