Woher die Pommes kommen. Neue Mittelschule / Drittklässler besuchten und beleuchteten für einen Projektwettbewerb das Unternehmen Lamb Weston und wollen mit einer Internet-Seite einen Preis abräumen.

Erstellt am 15. April 2014 (09:28)
Vor der Führung durch den Betrieb formierte sich die 3a-Klasse mit ihren Lehrern noch zu einem Erinnerungsfoto. Sandra Frank
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Im Rahmen des Berufsorientierungsunterrichtes (BO) nimmt die 3a-Klasse der NMS Hollabrunn an einem Projektwettbewerb teil. Gesucht wird der beste Beitrag auf der NÖ-WIKI-Datenbank über ein Industrieunternehmen der Umgebung. Dieses Projekt der Industriellenvereinigung NÖ, der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer sowie des Landesschulrates will dort ansetzen, wo Jugendliche für die Wissensgesellschaft vorbereitet werden.

Die 3a hat sich mit ihrem BO-Lehrer Werner Althammer den Konzern Lamb Weston Meijer in Hollabrunn ausgesucht und extra für dieses Projekt die Ausnahmegenehmigung bekommen, den Kartoffelverarbeitungsbetrieb mit einer Schulklasse zu besichtigen.

In Kleingruppen und mithilfe von Mitarbeitern wurde alles Wissenswerte erarbeitet. „Alle Pommes, die wir in Österreich und sogar in Teilen Italiens in einem McDonald’s-Restaurant essen, werden in Hollabrunn produziert und durchlaufen strenge Qualitätskontrollen“, berichten die Kinder.

Ausgestattet mit Schutzkleidung wurde auch ein Rundgang durch die Produktionshallen unternommen, wo die Mittelschüler sahen, wie die Erdäpfel vollautomatisch gemessen, geschnitten und die schlechten Früchte aussortiert werden.

Zum Abschluss durfte eine Verkostung von Strudel, Pommes oder Germknödel nicht fehlen, ehe die Jugendlichen in die Schule zurückkehrten, um die gesammelten Unterlagen in Form einer WIKI-Seite für den Wettbewerb zu gestalten.

Wichtig für junge Leute sei neben sozialer Kompetenz das Interesse, weiter zu lernen, neugierig, aktiv und weltoffen zu sein. Ein Lehrberuf in der Industrie sei das Karriereticket für die persönliche Zukunft.