Neuer Zuchtstier „Manfred“ für zeitgemäße Rinderzucht. „Mit dem neuen Zuchtstier setzt die LFS Warth die langjährige Tradition der zeitgemäßen Rinderzucht fort, um gesunde und fruchtbare Kühe zu erhalten“, informiert Ing. Hans Rigler. „Der 670 Kilo schwere und 14 Monate alte Stier namens ‚Manfred‘ ist bereits der 30. Zuchtbulle der Schule seit dem Jahr 1956.

Erstellt am 01. August 2011 (08:56)
Bildtext: Die Warther Rinderzüchter präsentiern den neuen Zuchtstier »Manfred«. Die Personen v.l.: Johannes Ungersböck, Dipl.-Ing. Franz Aichinger, Direktor Dipl.-Ing. Wolf Wallner, Franz Pürrer und Ing. Hans Rigler.
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Aufgrund seiner guten genetischen Veranlagung und der optimalen Leistungsfähigkeit entschied sich die LFS Warth für den Kauf“, so Rinderzuchtexperte Rigler. „Zu unserer Zuchtstrategie gehört neben der künstlichen Befruchtung der Kühe auch noch der Einsatz des sogenannten „Natursprungs“ durch den Stier. Im Lehr- und Versuchsstall mit rund 40 Kühen nimmt man besondere Rücksicht auf die Tiergesundheit und die artgerechte Haltung der Rinder. Nur so ist eine zukunftsorientierte Rinderzucht möglich.
 
Schwerpunktschule für Rinderzucht
Als Schwerpunktschule für Rinderzucht ist eine tiergerechte Kuhhaltung von besonderer Bedeutung, denn hier werden die Bauern der kommenden Generation ausgebildet. Im Schulstall führen die Schüler den sogenannten „Stalldienst“ durch, wo alle anfallenden Arbeiten, wie melken, füttern und Kälber versorgen, gemacht werden. Bei Projektwochen zum Thema „Rinderzucht“ können die Schüler die moderne Rinderzucht hautnah erleben. Aber auch für Erwachsene werden Spezialkurse über die Rinderzucht abgehalten und der Schulstall hat sich zu einem beliebten Exkursionsziel entwickelt. Die Rinderzucht kann im Gebiet der Buckligen Welt auf eine lange Tradition zurückblicken und hat eine wichtige Bedeutung für die Einkommenssicherung der Landwirte, wie auch zur Erhaltung der Kulturlandschaft.
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