FH St. Pölten top im Bereich Gesundheit. Es braucht gut ausgebildete Fachkräfte, um eine Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau sicher zu stellen. Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka beglückwünschte am Donnerstag 32 GesundheitsexpertInnen bei ihrer Sponsion.

Erstellt am 13. Juli 2012 (10:30)
Von links: Studiengangsleiterin Diätologie FH-Prof. Gabriele Karner, MBA, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Gernot Kohl, MSc, FH-Rektorin FH-Prof. Barbara Schmid, MSc, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Studiengangsleiterin Physiotherapie FH-Prof. Mag. Astrid Figl-Hertlein, PT
NOEN, J.Burchhart
„Wir werden heute immer älter, unsere Gesundheitsversorgung immer besser. Daher ist es wichtig, dass Studenten eine versierte Ausbildung wie hier auf der FH St.Pölten erfahren können. Denn ohne gut ausgebildete Absolventen wäre eine Spitzenversorgung nicht möglich“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka bei der akademischen Abschlussfeier am Donnerstag an der FH St. Pölten. Nach drei Jahren Studium wurde 32 AbsolventInnen ihr akademisches Abschlussdiplom im feierlichen Rahmen überreicht.
 
Dass das nicht so selbstverständlich ist, berichtet FH-Geschäftsführer Dipl. Ing. Gernot Kohl, MSc: „Mit Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler haben wir heute bei dieser Sponsion diejenigen mit dabei, die damals vor mehr als 6 Jahren ganz entscheidend dazu beigetragen haben, dass die beiden Studiengänge Diätologie und Physiotherapie von der Akademie in das FH-System übergeführt wurden.“ Sowohl Studierende wie auch Studiengangsleiterinnen bestätigten in ihren Ansprachen das hohe Niveau der Ausbildung. Die FH St. Pölten arbeitet mit dem Land Niederösterreich in Form von gemeinsamen Projekten oder Kooperationen bei Praktikumsplätzen eng zusammen.
 
Die heutige FH-Rektorin Barbara Schmid, MSc war ebenso maßgeblich bei der Gestaltung der niederösterreichischen Hochschullandschaft beteiligt. „Aufgrund unserer Einladung kamen die Leiter der Niederösterreichischen Fachhochschulen an einen Tisch und wir konnten schnell ein Einvernehmen erreichen, dass die Gesundheitsakademien in die Fachhochschulen in ihrer Nähe eingebunden werden.“ So die ehemalige Leiterin der ARGE MTD-Akademien Niederösterreich. Bei der heutigen Sponsion hat sie darauf hingewiesen, dass das Erfolgsmodell jetzt ausgebaut werden könnte. In einem anschließenden Masterstudium könnten die Forschungstätigkeiten ausgeweitet, Therapien evaluiert und neu entwickelt werden.
 
Die Eingliederung der Akademien ins international anerkannte Hochschulsystem stößt auf Anerkennung: Über 1000 Bewerber verzeichneten die zwei Studiengänge für das Studienjahr 2012/13 bei 30 (Diätologie) und 40 (Physiotherapie) möglichen Ausbildungsplätzen pro Jahr. Und auch die Berufsmöglichkeiten sind in unserer heutigen demografischen Entwicklung sehr aussichtsreich: Experten für Ernährung und Bewegung sind wichtiger denn je.