Erstellt am 11. Dezember 2014, 13:50

von Monika Freisel

Sängerknaben beeindruckten. In der Pfarrkirche Kautzen kam durch Sängerknaben adventliche Stimmung auf.

In Kautzen zu Gast: Chorleiter Markus Pfandler-Pöcksteiner (links) mit den Altenburger Sängerknaben Niklas Eder, Karl Kuefstein, Paul Krottendorfer, Klemens Kaindl, Gerald Gasselseder, Felix Klimt, Paul Mang, Florentin Leeb, Rudi Hauer, Arthur Thim, Maximilian Jarmer, Paul Sagmüller, Karl Meidinger, Joachim Furtlehner, Niki Rokvic, Leonard Patoschka, Matthias Zwickl, Jakob Schmid, Paul Schlegel, Sebastian Schmid, Florian Markl, Christoph Erdinger, Felix Schönhacker, Mathias Jarmer, Clemens Neumüller, Gabriel Kaiser und Jakob Janisch. Im Bild mit dem Leiter des Arbeitskreises Kautzen aktiv Gerhard Neid und den Arbeitskreis-Mitarbeiterinnen Elisabeth Danzinger und Elisabeth Wanko. Foto: Monika Freisel  |  NOEN, Monika Freisel
Die Altenburger Sängerknaben unter der Leitung von Markus Pfandler-Pöcksteiner gaben am Samstag ein Adventkonzert in der Pfarrkirche.

Auch unbekanntere Werke zum Besten gegeben

Im einzigen Knabenchor Österreichs, in dem die jungen Sänger nach dem Stimmbruch noch bis zur Matura bleiben und mitsingen können, gibt es infolgedessen auch Tenor-, Bariton- und Bassstimmen, was sich auf die Klangfarbe naturgemäß bereichernd auswirkt.
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Neben bekannten Advent- und Weihnachtsliedern wie „O Heiland, reiß die Himmel auf“, „Es wird scho glei dumpa“ oder „Still, still, still“ wurden auch weniger oft zu hörende Stücke in das Programm eingeflochten.

Sehr berührend das Lied „Maria durch den Dornwald ging“, in dem Dynamik und Tempo der anfangs eher verhaltenen Töne sich zum Schluss hin kraftvoll steigerten.

Stimmlagen zu vielfarbigem Arrangement kombiniert

Freudig jubelnd und temperamentvoll erklang „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, im Stück „Wir sagen euch an den lieben Advent“ begeisterten der junge Tenor Paul Schlegel und der Sopran Paul Mang als Solisten.

Die Musik von „Stader wern“ stammte von Chorleiter Pfandler-Pöcksteiner, der in diesem Stück die einzelnen Stimmlagen zu einem besonders spannenden, klanglich vielfarbigen Arrangement kombinierte.

Der äußerst homogen agierende Knabenchor bot eine beeindruckende Leistung, was auch vom zahlreich erschienenen Publikum mit viel Applaus quittiert wurde.