Freie Kassenarzt-Stelle in Waidhofen/Thaya

Erstellt am 26. Januar 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Josef Ramharter will Ärzten die freie Stelle in Waidhofen schmackhaft machen. Foto: Michael Schwab
Foto: Michael Schwab
Interessentin für Arztstelle kommt doch nicht nach Waidhofen. Gemeinde würde Teil der Ordinations-Umbaukosten tragen.
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Weiter warten heißt es bei der Nachbesetzung der Hausarztstelle von Astrid Karimian-Namjesky, die im Vorjahr geschlossen wurde. Zwar zeichnete sich im Herbst eine mögliche Lösung ab, doch nun kursierten Gerüchte, dass die damals in Gesprächen mit der Stadtgemeinde befindliche Interessentin die Stelle doch nicht antreten wird.

Bürgermeister Josef Ramharter (ÖVP) bestätigt dies: „Mit der Kandidatin, die wir ins Auge gefasst haben, wird es aus heutiger Sicht nichts werden.“ Dennoch ist Ramharter zuversichtlich, in absehbarer Zeit neue Interessenten zu finden. „Wir tun als Gemeinde alles, was uns möglich ist, um die Arztstelle wieder besetzen zu können“, versichert Ramharter.

Sollte sich zeitnah keine Lösung finden, werde er dafür sorgen, dass die Arztstelle wieder offiziell über die Ärztekammer ausgeschrieben wird. Fürs erste will er davon jedoch absehen. „Es hat auch gewisse Vorteile, wenn die Stelle nicht offiziell ausgeschrieben ist, weil wir dann einen Einfluss darauf haben, wen wir als Arzt nehmen“, gibt Ramharter zu bedenken.

Um potenziellen Bewerbern die freie Kassenarzt-Stelle in Waidhofen schmackhafter zu machen, will die Stadtgemeinde gewisse „Goodies“ für den Arzt anbieten. „Wir haben die Möglichkeit, im Ärztehaus schnell Räumlichkeiten für eine Ordination anzubieten und sind auch bereit, einen Teil der Umbaukosten zu übernehmen. In der Startphase würden wir auch eine Unterstützung für die Miete gewähren“, führt der Bürgermeister aus.

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