Pfaffenschlag: Kraft der Sonne wird genutzt. Freie Flächen am neuen Zubau wurden mit Photovoltaik ausgestattet – auch Beschattung der Terrasse erfolgt mit Solarmodulen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. August 2019 (04:18)

Ein Vorreiter der Energiewende zu sein – dieses Ziel verfolgt die W.E.B Windenergie nicht nur mit ihren Kraftwerken, sondern auch bei ihren eigenen Gebäuden.

Daher wurden alle geeigneten Wandflächen sowie das Flachdach des neuen Bürozubaus mit Photovoltaikmodulen belegt. „Die Module liefern eine Spitzenleistung von 50 kW-Peak. In Summe haben wir in Pfaffenschlag 200 kW-Peak“, erklärt der für das Baumanagement zuständige Michael Otto. Der Solarstrom wird vorwiegend für den Eigengebrauch, vor allem zum Laden der zahlreichen Elektrofahrzeuge der Mitarbeiter genutzt. „Wir haben jetzt 48 Ladestationen“, ist Otto stolz.

Eine Besonderheit ist die Beschattung der Terrasse. Statt einer Markise kommen hier biegsame Photovoltaikmodule zum Einsatz, die in Form einer Sinuswelle die Terrasse überdachen.

Beheizt und gekühlt wird das Gebäude mittels Wärmepumpe mit Erdwärmesonden. Durch den Verbindungsgang, welcher den Niveauunterschied zwischen Alt- und Neubau durch eine leicht schräge Ebene ausgleicht, ist der Zubau auch barrierefrei erreichbar. Der Bau verlief letztendlich trotz witterungsbedingter Verzögerungen im Winter planmäßig. Es kamen vorwiegend regionale Firmen zum Einsatz. Aktuell fehlen einige Fassadenarbeiten. In drei bis vier Wochen sollte alles fertig sein.