Vitis: Phase zwei für Schulsanierung

Die erste Etappe der Erneuerung der Vitiser Schule neigt sich dem Ende zu.

Erstellt am 19. November 2021 | 07:25
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Bürgermeisterin Anette Töpfl zeigt sich zufrieden mit dem Baufortschritt. Die alten Fenster der Schule wurden bereits ausgetauscht.
Foto: Sebastian Dangl

Ein Großprojekt schreitet voran. Die Volks- und Mittelschule Vitis steht aktuell in Umgestaltung. Über einen Zeitraum von insgesamt vier Jahren soll das gesamte Schulgebäude in mehreren Phasen auf Hochglanz gebracht werden. Rund 7,5 Millionen Euro werden dafür in die Modernisierung gesteckt.

Nach dem Baubeginn Ende Juni neigt sich die erste Sanierungsetappe jetzt dem Ende zu. Vor allem der Austausch der Fenster stand im ersten Jahr auf dem Programm. Dieses Vorhaben entwickelte sich zur Mammutaufgabe. Schließlich mussten insgesamt 183 neue Kunststofffenster eingebaut werden.

Während die Fenster der Mittelschule noch während der Sommerferien getauscht wurden, war die Volksschule erst im Herbst an der Reihe. In diesem Zeitraum wurde möglichst angepasst an den Schulbetrieb und an die Herbstferien gearbeitet: „Die Arbeiten auch während des Schulbetriebs sind leider unumgänglich. Ich bedanke mich bei dem Lehrpersonal sowie bei Schülern und Eltern für das Verständnis“, betont Bürgermeisterin Anette Töpfl.

Im ersten Sanierungsjahr standen noch weitere Arbeiten an. So wurde die alte Eternitdeckung des Daches abgerissen und durcch Prefa-Platten ersetzt. Der Flachdachbereich über der WC-Anlage wurde saniert und eine neue Wärmedämmung verlegt. Im Stiegenhaus gibt es nun eine Brandrauchentlüftung. Außerdem bekam die Schule eine neue Blitzschutzanlage. Für die komplette Barrierefreiheit wird an einem Aufzug gearbeitet. Im Innenhof wurde dafür die Außenstiege abgerissen, um einen Zugang zu schaffen. Der Schacht ist bereits in Arbeit.

Nachdem Phase eins jetzt absolviert ist, laufen die Planungen für die Arbeiten im nächsten Jahr. In der anstehenden Gemeinderatssitzung sollen die Aufträge für Haustechnik, Heizung und Lüftung vergeben werden. Mit Lüftungsanlagen in Klassen und in der Garderobe soll die Luftzirkulation verbessert werden.

Die zweite Bauetappe wird auch größere Umbauten im Innenbereich beinhalten. Vor allem die WC-Anlagen sollen neu gestaltet und der Platz besser genutzt werden. „Die Arbeiten liegen momentan gut im Zeitplan. Die nächsten Aufträge werden schon vergeben, damit es auch zeitgerecht weitergehen kann“, erklärt Töpfl. Der Hauptteil der Arbeiten soll wieder möglichst außerhalb der Schulzeiten in den Weihnachts-, Semester- und Osterferien erfolgen.

Die Phasen drei und vier sollen dann in den Jahren 2023 und 2024 angegangen werden. Die Erneuerung der Decken, Bodenbeläge und Türen ist geplant sowie ein Vollwärmeschutz der Fassade. Auf das Dach des Turnsaals soll eine PV-Anlage kommen. Das abschließende Großprojekt wird die Generalsanierung des Turnsaals im Jahr 2024.