Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 14. März 2019, 15:43

von Michael Schwab

Husky-KTW: Altschach traf Geschäftsführer. Frei gewordene Kapazitäten im Ausland sind der Grund, weshalb das Husky-KTW-Werk in Waidhofen geschlossen werden soll. Dies geht aus einem Gespräch von Bürgermeister Robert Altschach mit Husky-Geschäftsführer Joachim Stiller (zuständig für Österreich und Tschechien), das am Donnerstagvormittag stattfand, hervor.

Husky-KTW in Waidhofen an der Thaya  |  APA/CHRISTOPHER ECKL

„In den ausländischen Werken waren Kapazitäten im Formenbau frei, daher will Husky diese Kapazitäten aus Waidhofen abziehen und in die anderen Standorte verlagern, um die freien Kapazitäten dort aufzufüllen und günstiger produzieren zu können“, erklärt Altschach.

Standortfaktoren hätten in dem Entscheidungsprozess keine Rolle gespielt. Auch die Leistung der Mitarbeiter sei nicht unter Kritik gestanden. „Das war überhaupt kein Thema. Das Servicezentrum mit etwa 30 Mitarbeitern soll auf jeden Fall in Waidhofen bleiben, lediglich die Frage nach dem genauen Standort ist noch zu klären“, sagt der Bürgermeister nach seinem Gespräch. Er habe Stiller auch gefragt, was Waidhofen als Gemeinde tun können, um die Schließungsentscheidung zu revidieren. Auch bezüglich eines Sozialplans habe es schon erste Gespräche gegeben.

„Stiller hat mir zugesichert, weiter mit mir in Kontakt zu bleiben und mir Bescheid zu geben, was die Konzernleitung zu meinem Angebot sagt“, verspricht Altschach.