B5 zwischen Pfaffenschlag und Dimling wieder befahrbar. Wie vor einigen Wochen in der NÖN berichtet, schritten die Arbeiten an der B5 zwischen Pfaffenschlag und Dimling schneller als erwartet voran. Seit heute Donnerstag, 22. Oktober, ist die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben. Ursprünglich wäre dies laut Bauzeitplan erst Anfang Dezember soweit gewesen, zuletzt schien laut Straßenmeisterei eine Freigabe Ende Oktober realistisch - ein Versprechen, das gehalten werden konnte.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Oktober 2020 (15:07)
Verkehrsfreigabe der B5: Markus Lukas (Straßenmeisterei Waidhofen), Martin Hiemetzberger (Leiter der Straßenmeisterei Waidhofen), Willibald Pollak (Bürgermeister Pfaffenschlag), Gerald Bogg (Leiter der Straßenbauabteilung Waidhofen), Landesrat Ludwig Schleritzko, Robert Koppensteiner (Leiter-Stellvertreter der Straßenmeisterei Waidhofen), Bundesratsabgeordneter Eduard Köck, Werner Liebhart (Geschäftsführender Gemeinderat von Pfaffenschlag), Josef Decker (NÖ Straßenbaudirektor) und Erwin Hörndl (Straßenmeisterei Waidhofen).
Amt der NÖ Landesregierung

Die Sanierung war dringend nötig: Die Fahrbahn hatte nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprochen, und bei einem Verkehrsaufkommen von rund 3.700 Fahrzeugen pro Tag war Handlungsbedarf gegeben.

Auf einer Länge von 2,6 km bzw. einer von Sanierungsfläche von rund 15.700 m² wurde die schadhafte Fahrbahn der Landesstraße B 5 abgefräst. Der neue Konstruktionsaufbau setzt sich zusammen aus einer 20 cm starken Frostschutzschicht, einer 25 cm starken zementstabilisierter Tragschicht, einer 12 cm bituminöser Tragschicht und einer 3 cm starken bituminöser Deckschichte

Entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard wurde die Fahrbahn von sechs auf sieben Meter durchgehend verbreitert und einzelne Korrekturen in der Straßennivellette und Linienführung vorgenommen.

Im Rahmen der „Radwegförderung außerorts“ wurde südlich der Landesstraße B 5 auf eine Länge von rund 500 m ein befestigter Radweg mit einer Breite von 2,50 m errichtet,

Die Entwässerungsgräben wurden den Erfordernissen entsprechend adaptiert.

Abschließend wurde die erforderliche Bodenmarkierung aufgebracht, das Bankett dem Neubestand wieder angepasst sowie Leitpflöcke, Leitschienen und Verkehrszeichen versetzt.

Die Bauarbeiten wurden von zahlrechen Baufirmen der Region und der Straßen-meisterei Waidhofen an der Thaya durchgeführt.
Die Gesamtkosten für die Fahrbahnerneuerungen belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, welche zur Gänze vom Land NÖ getragen werden.  

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zeigt sich erfreut über die Fahrbahnerneuerung: „Mit der Fahrbahnerneuerung erhöhen wir zusätzlich zur Leistungsfähigkeit auch die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort für die Autofahrer maßgebend. Gut ausgebaute Straßen sind ein wichtiger Impuls für den Arbeitsmarkt und sichern den Wirtschaftsstandort Niederösterreich.“