Dobersberg nun für Hochwasser gerüstet. Weg in Dobersberg vom Heizwerk zum neu errichteten Rückhaltebecken ist nun wasserführend. Fläche in der Talstation der Skipiste wurde asphaltiert.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 18. Oktober 2020 (05:53)

Katastrophenschäden durch die teils ergiebigen Niederschläge gab es heuer auch in Dobersberg.

Massive Probleme mit Abtragungen durch Wasser hatte man in der Talstation der Skipiste. „Die Schäden am Herrensteig im Naturpark wurden relativ zügig repariert, zwei Wochen später wurde der Weg jedoch wieder ausgeschwemmt“, berichtet Bürgermeister Martin Kößner. Darum sei eine Asphaltierung beschlossen worden.

 

„Als der Unterbau dafür errichtet worden war, wurde auch dieser vom Regen weggeschwemmt“, schildert der Bürgermeister die Prozedur. „Letztendlich konnte die Fläche glücklicherweise rechtzeitig asphaltiert werden, denn am Tag darauf kam wieder Regen, der hätte sicher auch wieder alles ruiniert.“

Wegen dem möglichen Skibetrieb konnte nicht die ganze Fläche asphaltiert werden, damit die Zufahrt zum Lift nicht über den Asphalt führt. Denn wenn wenig Schnee liegt, schmilzt dieser sofort, sobald es etwas wärmer wird, weiß Kößner. Von der Quelle, die gleich neben dem Weg im unteren Bereich lag, wurde eine Drainage gelegt. Von dort floss heuer auch wieder sehr viel Wasser, das den Weg beschädigte.

Der Hochwasserschutz für den unteren Ortsteil von Dobersberg wurde ebenso vervollständigt. Der Weg vom Heizwerk zum neu errichteten Rückhaltebecken ist jetzt wasserführend und leitet somit das Wasser von den umliegenden Feldern in das Rückhaltebecken ab.

„Ein wasserführender Weg muss asphaltiert sein, sonst würde er ausgeschwemmt“, sagt Bürgermeister Kößner. Baubeginn war im August, fertiggestellt wird noch im Oktober. Die Kosten belaufen sich zwischen 80.000 und 90.000 Euro für Erdbauarbeiten und Asphaltierung.

In Großharmanns wurden die Risse im Löschteich von der Ortsbevölkerung verspachtelt, und dieser ist nun wieder dicht. Organisiert wurden die Arbeiten von Daniel Strohmer, Gemeindemitarbeiter Werner Pany unterstützte die Helfer.

In Kleinharmanns wurde, organisiert von Gabi Pany, der Naturteich im Ort von der Ortsbevölkerung komplett geräumt und geschottert, da dieser verwachsen und verschlammt war.