Ärger über Rollsplitt in Niederedlitz. Zuviel aufgebrachter Rollsplitt sorgte für verärgerten Anruf in der NÖN- Redaktion. Straßenmeister Norbert Pölzl bittet um Verständnis für kostengünstiges Verfahren.

Von Michael Schwab. Erstellt am 06. August 2020 (05:49)

Wer mit seinem Zweirad in den vergangenen Tagen auf Nebenstraßen im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Dobersberg unterwegs war, musste gut aufpassen: Denn auf rund 12 Kilometern Länge war die Fahrbahn mit reichlich Rollsplitt bedeckt.

So auch zwischen Niederedlitz und Oberedlitz, wo die NÖN Anrufe verärgerter und besorgter Zweiradfahrer erhielt: „Warum muss man derart viel Splitt auf die Straße streuen?“, lautete die Frage. Dies sei ja für Zweiradlenker gefährlich und auch für Autos nicht unbedingt unschädlich.

Splitt muss sich einige Tage „einarbeiten“

Straßenmeister Norbert Pölzl erklärt: „Wir haben auf diesen Abschnitten eine neue Bitumenschicht aufgebracht. Darauf kommt dann Splitt, und zwar absichtlich mehr, als man zur bloßen Abdeckung brauchen würde. Das liegt daran, dass sich der Splitt zuerst mittels Walze und dann durch einige Tage Verkehr gut in die Oberfläche einarbeiten muss.“ Anschließend wird der Splitt wieder entfernt.

„Mit dieser Maßnahme, die nach zehn bis fünfzehn Jahren gemacht wird, lässt sich die Lebensdauer der Straße kostengünstig verlängern“, bittet Pölzl um Verständnis. Mittlerweile ist der Splitt wieder entfernt.