135 Feuerwehrleute verhinderten zwei Großbrände. 135 Mitglieder waren bei Schuppen- und Flubrand im Einsatz. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht

Von Redaktion NÖN.at. Update am 02. April 2021 (13:06)

Zwei Großeinsätze im Bezirk Waidhofen an der Thaya haben die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag beschäftigt.  In Ludweis-Aigen stand ein Schuppen in Vollbrand. Ein 56-Jähriger und eine 34-Jährige wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. In Groß-Siegharts löschten die Helfer einen Flurbrand, bevor er auf ein Waldstück übergreifen konnte. Insgesamt standen 135 Feuerwehrmitglieder im Einsatz, berichtete das Bezirkskommando am Freitag.

In Loibes, einem Ortsteil von Groß-Siegharts, hatte ein Waldarbeiter kurz nach 15.00 Uhr Rauchschwaden nahe des Amerexelteiches bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Eine abgeholzte Fläche von rund 300 Quadratmetern stand in Flammen. "Der starke Wind erschwerte die Löscharbeiten und sorgte für eine rasche Brandausbreitung auf dem trockenen Waldboden, insbesondere durch das trockene Gras", teilte die Feuerwehr in einer Aussendung mit. Eine Ausbreitung auf das Waldgebiet wurde verhindert. 18 Feuerwehrleute standen im Einsatz, die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Die Brandursache stand laut Aussendung vorerst nicht fest.

In Tröbings in der Gemeinde Ludweis-Aigen hatte ein Nachbar gegen 15.30 Uhr einen Schuppenbrand gemeldet. 117 Feuerwehrmitglieder rückten aus. "Auch bei diesem Brand stellte sich der starke Wind als Herausforderung dar. Ein Übergreifen der Flammen auf einen weiteren Schuppen konnte im letzten Moment verhindert werden", berichtete das Bezirkskommando. Zur Ursache hieß es, dass bei Abbrandarbeiten neben dem Gebäude das Feuer auf den Schuppen übergegriffen habe.