Einbruch-Serie ohne Beute. Mehrere Einbruchsversuche vermeldet das Bezirkspolizeikommando Waidhofen. Man geht stark davon aus, dass ein Zusammenhang besteht.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 23. Juli 2019 (08:57)
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Symbolbild

Zuerst drangen die unbekannten Täter in eine Maschinenhalle in Unterpfaffendorf, indem sie das Vorhängeschloss aufbrachen. Sie durchsuchten das Gebäude und verließen es ohne Diebesgut. Im Anschluss drangen sie durch eine Tür in den Rinderstall, um in die angrenzende Scheune zu gelangen. Man scheiterte jedoch an der versperrten Tür. „Möglicherweise wurde die Tatausführung auch durch den Besitzer vereitelt, der gegen vier Uhr früh Lärm aus dem Rinderstall hörte und sofort Nachschau hielt“, gibt die Polizei bekannt. Der Mann stellte nichts fest und sah den Einbruchversuch erst in der Früh.

Die Täter begaben sich dann zum nahegelegenen Freilaufstall und Strohlager eines anderen Landwirts, wo sie in die unversperrte Fahrerkabinen zweier Zugmaschinen stiegen und die Ablageboxen durchsuchten. Sie fanden nichts Brauchbares. Die Polizei geht von einer hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass sie dann ein landwirtschaftliches Anwesen in Thuma aufsuchten.

Beute wurde zusammengetragen - und liegen gelassen

Das war nach dem Aufbruch des Vorhängeschlosses „ergiebiger“: Sie stahlen schließlich je zwei Motorsägen, Schlagschrauber, Winkelschleifer sowie je eine Akku-Bohrmaschine und Drehmomentschlüssel.
Die Täter versuchten noch, den Monitor für die Rückfahrkamera eines Mähdreschers zu deinstallieren. Das schafften sie nicht. In einer Kabine eines Traktors wurde ein Monitor für das elektronische Steuergerät entwendet.

Alles zusammen wurde vor die Halle zum Abtransport abgestellt. Nur: Sie dürften vom Hausbesitzer gestört worden sein, sodass sie ohne Beute flüchteten. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf 3.000 Euro.