Kulturherbst muss zittern. Kleine Veranstalter vorerst nicht betroffen. Ängste steigen aber wieder.

Von Karin Widhalm und Sebastian Dangl. Erstellt am 15. September 2021 (04:21)
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Roland Kases und Birgit Höllriegl-Kases werden bald im TAM als Badman und Barbie im gleichnamigen Stück zu sehen sein.
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„Eine erneute Maskenpflicht oder gar Abstand zwischen den Sitzen würde den Theaterbetrieb stark beeinträchtigen und wäre fast schon tödlich für uns.“ TAM-Prinzipal Ewald Polacek über Zukunftsängste

Den restlichen Herbst über soll es mit einem Dicht gedrängten Programm weitergehen. Viele Programmpunkte mussten vom Frühjahr verlegt werden. So wartet im Oktober mit „Endlich wieder lachen!“ eine Kabarettproduktion sowie ein Konzert des Singer/Songwriter-Trios „Über3Ecken“.

Die Kultursuchende seien außerdem sehr verantwortungsvoll: „99,9 Prozent kommen schon mit dem 3G-Nachweis in der Hand rein“, erzählt Schober. Die Festivalbesucher seine bisher sehr diszipliniert gewesen und füllen ohne Murren registrieren. „Jeder versteht das, das ist überhaupt kein Problem. Diese Leute, die Verschwörungstheorien schwurbeln oder Corona-Leugner sind, die kommen eh nicht dorthin“, führt der künstlerische Leiter aus.