Massentests: Vorbereitungen auf Hochtouren. Sieben-Tages-Inzidenz im Bezirk auf 261 gesunken, Lage in Pflegeheimen unverändert. Vorbereitungen für Massentests laufen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 01. Dezember 2020 (14:49)
Foto: CDC-Alissa Eckert, Dan Higgins
CDC-Alissa Eckert, Dan Higgins

Der Lockdown scheint auch im Bezirk Waidhofen Wirkung zu zeigen: Zu Wochenbeginn war die Sieben-Tages-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche von 305 auf 261 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken.

In absoluten Zahlen steckten sich 67 Personen innerhalb der vergangenen sieben Tage mit dem Coronavirus an, in der Vorwoche waren es noch 79. Das Bild mit tageweise deutlichen Schwankungen der gemeldeten Neuinfektionen setzt sich fort. Auch diesmal wurden die Spitzenzahlen der Neuinfektionen an einem Dienstag (24. November, 14 Fälle) und einem Freitag (27. November, 17 Fälle) verzeichnet.

Dazwischen schwankte die Zahl der positiv auf Corona getesteten Personen zwischen sechs und zehn Personen.

Laut Bezirkshauptmannschaft Waidhofen gelten derzeit 106 Personen als erkrankt (Vorwoche: 96), 261 befinden sich in behördlich angeordneter Absonderung (Vorwoche: 270).

Nach wie vor unverändert ist die Lage in den Pflegeheimen: Im Pflege- und Betreuungszentrum Raabs sind drei Bewohner und ein Mitarbeiter infiziert, im Pflege- und Betreuungszentrum Waidhofen gibt es keine Corona-Fälle.

Auslastung im Krankenhaus stabil

Auf der Covid-Station im Landesklinikum Waidhofen bleibt die Auslastung unverändert stabil. 27 Patienten befinden sich mit Stand Dienstagvormittag in Behandlung, davon zwei auf der Intensivstation. „Die Schwankungen sind sehr gering (+ / - 2). Seit 24. November ist die Anzahl der Patienten mehr oder weniger gleich geblieben“, fasst Bernhard Jany, Sprecher der Landesgesundheitsagentur zusammen.

Auf der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen laufen bereits die Vorbereitungen für die Antigen-Schnelltests für Lehrer, die am kommenden Wochenende stattfinden werden. „Zusammen mit dem Bundesheer, das für die Organisation verantwortlich ist, bereiten wir alles vor“, sagt Stöger.

Wie viele Lehrer tatsächlich zum freiwilligen Test kommen werden, lasse sich freilich schwer im Vorfeld abschätzen: „Man hört sowohl Stimmen von Leuten, die sich auf jeden Fall testen lassen wollen, als auch Gegner. Wie es wirklich ist, werden wir am Wochenende sehen“, meint Stöger.

Auch der nächste Schritt, die Tests für die allgemeine Bevölkerung, wird bereits vorbereitet. „Ich hatte eine Videokonferenz mit allen Bürgermeistern, in der es um die Durchführung der Tests in den Gemeinden ging. Es wird in jeder Gemeinde Teststraßen geben. Ein Ansatz, dies zentral in der Bezirkshauptstadt zu machen, wäre nicht sinnvoll und würde auch nicht funktionieren“, stellt Stöger klar.

Schließlich sollen ja größere Menschenansammlungen beim Warten auf den Test vermieden werden: „Es wird schon herausfordernd genug sein, das in den Gemeinden entsprechend zu organisieren.“

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