Sturmböen forderten etliche Feuerwehreinsätze. Wie prognostiziert traf das Sturmtief am Montagvormittag in Niederösterreich ein. Windspitzen von über 100 km/h führten bereits kurz nach 9 Uhr zu den ersten Feuerwehreinsätzen im Bezirk Waidhofen.

Von Red. Waidhofen. Update am 11. Februar 2020 (09:52)
FF Waidhofen

In den Gemeinden Pfaffenschlag, Waidhofen, Windigsteig und Dietmanns stürzten Bäume auf Straßen und mussten von den Einsatzkräften der Feuerwehren mit Unterstützung der Straßenmeistereien entfernt werden. 

Betroffen war unter anderem auch die Landesstraße 60 am "Bründlberg" und die LB 5 im Bereich Lichtenberg. In der Bezirkshauptstadt musste die Feuerwehr gleich zu mehreren Einsatzstellen ausrücken. Bei einem Gebäude in der Moritz-Schadek-Gasse wurde durch den Sturm ein Blechdach aus der Verankerung gerissen. Den Einsatzkräften der Feuerwehr Waidhofen gelang e,s das Dach provisorisch zu sichern und einen größeren Schaden abzuwenden.

Am Nachmittag folgte eine weitere Sturmfront. Ab 14.30 Uhr mussten erneut mehrere Feuerwehren zu Sturmeinsätzen ausrücken. In den Gemeinden Karlstein, Dietmanns, Pfaffenschlag und Raabs an der Thaya blockierten umgestürzte Bäume einige Straßen - darunter abermals auf der L60 und auch auf der B30 - und mussten beseitigt werden.

In Groß Siegharts deckte eine Sturmböe einen Teil eines Flachdaches ab. Die Einsatzkräfte konnten das „aufgeklappte“ Flachdach – rund 150 Quadratmeter – erfolgreich sichern und einen weiteren Schaden abwenden.

Die Feuerwehren waren am Montag bis in die Abendstunden beschäftigt, Sturmschäden zu beseitigen.

Bei der Gerhartsmühle bei Thures (Gemeinde Karlstein) stürzte ein Baum in die Stromleitung, die Stromversorgung war unterbrochen. Gemeinsam mit einem Mitarbeiten der EVN konnte der Schaden behoben werden.