AK-Zukunftskonferenz: Wirtschaftsrallye und Info-Plattform

Erstellt am 13. Mai 2022 | 04:02
Lesezeit: 2 Min
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Bei der Zukunftskonferenz: AK-Bezirksstellenleiter Christian Hemerka, AKNÖ-Direktorin Bettina Heise, Fachsekretär Andreas Hitz, die Vitiser Bürgermeisterin Anette Töpfl, der Gmünder Vizebürgermeister Hubert Hauer, der Raabser Gemeinderat Harald Bauer und der Waidhofner Stadtrat Markus Loydolt.
Foto: Michael Schwab
Vitiser Bürgermeisterin Anette Töpfl und Waidhofner Stadtrat Markus Loydolt haben konkrete Ideen für geförderte Projekte.
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Eine Neuauflage der „Wirtschaftsrallye“ in Vitis und eine Kommunikations- und Infoplattform zu Kinderbetreuung, Schulen und Kindergarten in Waidhofen – diese zwei konkreten Projektideen kristallisierten sich bei der regionalen Zukunftskonferenz der Arbeiterkammer in der Waidhofner AK-Bezirksstelle heraus.

Bei dieser Konferenz wurde der Projektfonds Arbeit 4.0 vorgestellt, mit dem Projekte im Bereich der aktiven Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelt im Lichte der Digitalisierung der Gesellschaft mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden.

In der Konferenz, die am 3. Mai stattfand, ging es darum zu erheben, welche Projekte sich die Gemeinden im Bezirk wünschen, wo es Bedarf nach Projektförderungen gibt.

In der Marktgemeinde Vitis gab es früher die „Wirtschaftsrallye“, bei der Schüler der neunten Schulstufe die Betriebe in der Gemeinde kennenlernten. „Mangels nötiger Mittel wurde dieses Berufsorientierungsprojekt jedoch eingestellt“, sagte Bürgermeisterin Anette Töpfl (ÖVP) bei der Konferenz. Sie würde die Rallye gerne wieder mit Unterstützung aus dem Fonds ins Leben rufen.

Termin zur Förderabklärung geplant

In Waidhofen möchte Stadtrat Markus Loydolt (ÖVP) im Zuge des geplanten Relaunches der Gemeinde-Website eine Info-Plattform aufbauen, in der Eltern sich über die Kinderbetreuungsmöglichkeiten, den Kindergarten und die Schulen samt Nachmittagsbetreuung informieren können. „Bisher musste man bei vielen verschiedenen Stellen anrufen, um sich die Informationen zu besorgen, oder wenn man Fragen hatte. Da wäre es gut, das auf einer Plattform zu bündeln“, sagte Loydolt. Beide Projekte wurden als weiter verfolgenswert eingestuft – der nächste Schritt wird ein Termin mit den AK-Experten zwecks weiterer Abklärung sein.

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