B5-Sanierung: Sperre bis Dezember. Der noch nicht verbreiterte und sanierte Abschnitt der Bundesstraße B5 zwischen Pfaffenschlag und Dimling wird ausgebaut. Sperre notwendig

Von Michael Schwab. Erstellt am 27. Mai 2020 (05:18)
Symbolbild
NOEN, Pixabay.com

Eine große Baustelle steht den Verkehrsteilnehmern im Bezirk Waidhofen ab Mitte Juni bevor: Der noch nicht verbreiterte und sanierte Abschnitt der Bundesstraße B5 zwischen Pfaffenschlag und Dimling wird ausgebaut.

„Die Grundeinlösungen sind großteils erledigt, wir gehen davon aus, dass auch der Rest, der bei der Verhandlung am vergangenen Mittwoch noch nicht eingelöst wurde, kein Problem sein wird“, zeigt sich Martin Hiemetzberger, Leiter der Straßenmeisterei Waidhofen, zuversichtlich. Schon Anfang Juni geht es mit der Schaffung eines Begleitwegs von der Arnolzer Kreuzung bis zur Abzweigung nach Sarning los.

Vorsicht: Begleitweg nur für Linienbusse

Dabei handelt es sich um eine ausschließlich für Linienbusse und landwirtschaftlichen Verkehr zugelassene Umleitung. „Das wird rigoros kontrolliert werden“, warnt Hiemetzberger davor, den Abschneider unberechtigt zu nutzen. Der Sinn sei nämlich, den Linienbussen eine verkürzte Umleitung zu bieten, damit die Fahrpläne eingehalten werden können. Würden auf dem drei Meter breiten Weg auch andere Fahrzeuge verkehren, sei das ungestörte Vorankommen der Busse nicht gewährleistet.

Daher werden Pkw von Waidhofen kommend vom Waldrapp-Kreisverkehr über Thaya - Gartenzeile - Schirnes und Arnolz nach Pfaffenschlag umgeleitet – entsprechend auch in die Gegenrichtung.

Die Umleitungen für Pkw (grün) und Lkw (rot) während der Totalsperre der B5.
Straßenmeisterei Waidhofen

Großräumige Umleitung für Lastwagen

Lkw werden großräumiger vom Waldrapp-Kreisverkehr über Gastern und Ruders nach Heidenreichstein umgeleitet. Von allen Verkehrsteilnehmern wird Geduld gefordert sein, denn die Bauarbeiten und damit die Totalsperre werden bis Dezember dauern. Der Grund dafür ist, dass ein 2,7 Kilometer langer Straßenabschnitt betroffen ist, dessen Sanierung und Ausbau eben seine Zeit braucht.

Die Fahrbahn wird um einen Meter verbreitert, ein sichtbehindernder Hügel auf der Geraden Richtung Dimling wird um zwei Meter abgesenkt, um eine durchgängige Sicht herzustellen.

In den Kreuzungsbereichen nach Sarning und Griesbach werden Abbiegespuren eingerichtet.

Corona verzögerte den Baustart

Für die Erdbauarbeiten und die Herstellung der Entwässerung sind drei Monate Bauzeit veranschlagt. „Es ist ein straffer Zeitplan. Wir hätten eigentlich Anfang oder Mitte März beginnen wollen, doch Corona hat uns gestoppt“, merkt Hiemetzberger an. Wichtig sei daher günstiges Wetter, um vor dem Winter fertig zu werden.