Zukunft nach Husky-KTW: Neues Werk entsteht. Die Ungewissheit für etliche Mitarbeiter der Firma Husky-KTW in Waidhofen, die wie berichtet fast 200 Jobs abbauen will, könnte sich schon rasch in Wohlgefallen auflösen: Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP) einigte sich mit Vertretern der nach der Hiobsbotschaft von Husky gegründeten Firma „VTW“, schon am Abend wurden im Gemeinderat einstimmig die entscheidenden Beschlüsse über den Verkauf der nötigen Betriebsgrundstücke gefasst.

Von Michael Schwab. Erstellt am 13. November 2019 (12:54)
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Die bis jetzt lediglich mit Büro in Vitis vertretene VTW will in Waidhofen mit Unterstützung der Stadtgemeinde und des Landes NÖ ein Spritzgusswerk errichten, an dem etwa hundert Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Es war wichtig, umgehend zu handeln“, dankt Altschach den Gemeinderäten für die Einigkeit: „Es zeigt, was möglich ist, wenn wir gemeinsam handeln und wenn wir für Waidhofen zusammenhalten.“ 

Bürgermeister Robert Altschach freut sich, dass sich die Firma VTW aus Vitis in Waidhofen ansiedeln will.
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Die Mandatare von SPÖ und IG waren in der Sitzung entschuldigt, die Beschlüsse wurden mit den anwesenden Gemeinderäten von ÖVP und FPÖ gefällt - im nicht-öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung. Letzteres laut Aussendung, weil man nicht Vertragsdetails öffentlich diskutieren haben wollen.

Bürgermeister Altschach sieht in der geplanten Betriebsansiedlung einen „sehr großen Impuls für unsere Stadt und für die gesamte Region. Am wichtigsten für mich ist, dass Arbeitsplätze für Waidhofen gesichert werden.“