Wiedergutmachung: Sprayer behoben Schäden. Graffiti-Sprayer beschädigten Waggon und Beschilderungen auf der Thayarunde und wurden von Polizei ausgeforscht. Jugendliche erklärten sich bereit, die Schäden zu reparieren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Dezember 2020 (13:58)
Gruppeninspektor Gottfried Zwinz und Bürgermeister Eduard Köck bei der Übergabe eines Geschenkkorbes.
privat

Auf der gesamten Thayarunde kam es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Beschädigungen von Einrichtungen.

Besonders augenfällig waren heuer Graffiti-Besprühungen am Bahnhof in Waidhofen bei einem Schlafwaggon, bei Beschilderungen und bei einer Brücke. „Da bei uns jede Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht wird, nahm ein Beamter der Polizeiinspektion Waidhofen Kontakt zu uns auf und wir versuchten, gemeinsam den Spuren nachzugehen“, erzählt Zukunftsraumobmann Eduard Köck.

Aufwendige Ermittlungen brachten schließlich Erfolg

Eine sehr aufwendige Recherchearbeit des Gruppeninspektors Gottfried Zwinz im Rahmen der kriminaldienstlichen Unterstützungsarbeit führte schließlich zu Ermittlungsergebnissen. Dabei wurden hauptsächlich Jugendliche als Verursacher ausgeforscht. Nach einem klärenden Gespräch mit den Jugendlichen konnte eine erfreuliche Lösung gefunden werden. Die verursachten Schäden wurden von den Jugendlichen vorbildhaft repariert.

„Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenarbeit mit der Polizei bestens funktioniert und die Aufklärung der Delikte zu einem vorläufigen Stopp der Beschädigungen geführt hat, und wir den Jugendlichen auch die Bedeutung der Thayarunde vermitteln konnten“, zeigt sich Köck begeistert und überreichte dafür Zwinz einen Geschenkkorb, zusammengestellt vom Bäuerinnenladen Dobersberg.

Freude über Schmankerl

„Die regionalen Schmankerl kommen sicher gut an, und außerdem sind auch wir begeisterte Anhänger der Thayarunde und werden auch zukünftig helfen, so gut es geht“, meint Zwinz.

Der Verein Zukunftsraum nimmt das Lob gerne entgegen und bekräftigt die weiteren Ausbaupläne für die Sicherheit der Radfahrgäste. Im nächsten Jahr kommen noch weitere Bodenmarkierungen, die Unterführung in Dobersberg, Rastplätze und Asphaltierungen im Stadtgebiet von Waidhofen hinzu.