Bausteinaktion soll PV-Anlage finanzieren. Dächer des Gemeindeamtes und der Volksschule sollen für die Energiegewinnung durch Photovoltaikanlagen genutzt werden.

Von René Denk. Erstellt am 16. September 2014 (10:07)
Bügermeister Harald Hofbauer zeigt: Auf dem Dach des Volksschul- und Kindergartengebäudes wird eine der zwei Photovoltaikanlagen errichtet werden. Die zweite wird auf dem Dach des Gemeindeamtes installiert.
NOEN, René Denk

Die Errichtung zweier Photovoltaikanlagen am Dach des Gemeindeamtes sowie am Dach des Volksschul- und Kindergartengebäudes wurde bei der Gemeinderatssitzung vom 11. September einstimmig beschlossen.

Das Projekt wurde bereits im Vorjahr angedacht, nachdem die Photovoltaikanlage am Gemeindesaal installiert worden war. Die Firma Klinger erhielt den Auftrag um rund 57.000 Euro, im Voranschlag 2014 wurde die Anlage mit 55.000 Euro bereits fix budgetiert. Damit setzt die Gemeinde einen weiteren Schritt in Richtung erneuerbare Energien.

Bürgermeister Harald Hofbauer freut sich, dass bereits das erste Projekt in Form einer „Bausteinfinanzierung“ so gut angenommen wurde: „Beim Gemeindesaal gab es die Möglichkeit, maximal vier Bausteine zum Preis von je 500 Euro zu kaufen. Dafür bekam man ein Sparbuch mit einem Zinssatz von 3,5 Prozent pro Jahr auf zehn Jahre. Alle Bausteine wurden verkauft.“

Photovoltaik für Kindergarten und Volksschule

Für die beiden neuen Anlagen soll es ein ähnliches Modell geben. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindeamtes wird 10 kw peak haben, die auf dem Dach von Volksschul- und Kindergartengebäude 15 kw peak. Die Anlagen sollen in nächster Zeit, wenn möglich noch vor dem Winter, montiert werden. Nach der Montage will Bürgermeister Hofbauer sich wieder um eine „Bausteinaktion“ bemühen. „Die Modalitäten muss man jetzt mit den Banken abklären, und es wird dann erst entschieden, mit welcher Bank wir in Kooperation treten“, sagt Hofbauer.

Weiters sind die Energiegewinnungszahlen der PV-Anlage des ersten Jahres auf dem Dach des Gemeindesaales jetzt vollständig. „Von September 2013 bis September 2014 haben wir 22,8 Megawatt geerntet. Vorausberechnet wurden 19,5 Megawatt“, freut sich Hofbauer über ein erfolgreiches und wirtschaftliches Jahr mit der Sonnenenergie.