Baurecht für die WAV. Siedlungsgenossenschaft wird für "Junges Wohnen" und "Betreutes Wohnen" in Dobersberg Möglichkeiten schaffen.

Erstellt am 14. Mai 2015 (05:50)
Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Darlehensaufnahmen und Auftragsvergaben standen im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Donnerstag.

Für die Ausfinanzierung der Kapellensanierung wurden 24.400 Euro, die Ausfinanzierung von Sturmschäden 29.000 Euro, die Ausfinanzierung der Sanierung der Wasserversorgungsanlage Merkengersch 39.300 Euro und für das Ärztehaus 85.000 Euro jeweils bei der Raiffeisenbank Dobersberg-Waldkirchen aufgenommen.

Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Der Gemeinderat genehmigte auch den ersten Nachtragsvoranschlag für 2015, welcher nun auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung um insgesamt 500.000 Euro zur Gänze enthält. Dieses Projekt war im Voranschlag nur teilweise enthalten.

Für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit 10 kWp bei der Kläranlage wurde ein Auftrag an die Firma Stark aus Litschau für 17.790 Euro vergeben. Weiters beschloss der Gemeinderat, die baulichen Maßnahmen für die Anpassung der Kläranlagen-Pumpwerke an die aktuellen Explosionsschutzbestimmungen an die Strabag für 38.078 Euro zu vergeben.

Außerdem wurde beschlossen, der Abwassergenossenschaft Hohenau 37,22 Prozent der Investitionskosten der Transportleitung Reibers - Dobersberg für den Anschluss der Ortskanalisation an diese Leitung aufzuerlegen, in Form jährlich bis 2039 zu zahlender Annuitäten für das dafür aufgenommene Darlehen der Marktgemeinde. Im Gegenzug erhält die Genossenschaft 37,22 Prozent der Bundesförderung für das Projekt.

Beschlossen wurde auch ein Baurechtsvertrag mit der Siedlungsgenossenschaft Waldviertel für das Projekt „Junges Wohnen“ und „Betreutes Wohnen“ am Hauptplatz.

Weiters wurden Subventionen beschlossen. Gegen die Förderung der Kulturbrücke Fratres in Höhe von 200 Euro stimmten die FPÖ-Gemeinderäte Bernhard Schandl und Martin Langsteiner. Alle übrigen Beschüsse erfolgten einstimmig, die Gemeinderatsmitglieder waren vollzählig anwesend.