Eine Faschingsgala mit viel Witz. Die Zuschauer der Faschingsgala der Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Diemschlag hatten bei deren Prämiere am Freitag Tränen in den Augen – und das natürlich vor lauter Lachen. Ein aberwitziger Sketch folgte dem nächsten, die Stimmung des Publikums wurde von Act zu Act noch besser.

Von Alina Kalaschek. Erstellt am 14. Januar 2020 (07:40)

Organisator Franz Piffl und die 24 aktiven Mitglieder der Theatergruppe luden zur zweiten Gala nach einer zehnjährigen Pause. Aus der Übung sind die Diemschläger aber nicht gekommen. Nicht nur die altbekannten Spieler heimsten Applaus ein, besonders bemerkenswert waren vor allem die vielen jungen und neuen Spieler, die ihr Talent zeigten. Die Gruppe hat für die Gala insgesamt sechs Mal geprobt – viel öfter als in den Vorjahren. Die Motivation war heuer laut Kommandant Piffl dank der Jugend so groß.

Familienmänner raunzen über Alltagsprobleme

Der Comedy-Abend begann mit einem Diemschläger Lied und der Begrüßung. Gleich der erste Act war ein Publikumshit: „Die Raunzer“, eine Gruppe aus Familienmännern und Landwirten raunzten über ihre Alltagsprobleme und ließen dabei keine Gelegenheit aus, das Ganze mit Humor zu nehmen. Die Männermusikgruppe „Die Deamschläger Strizzi“ gab mit viel Charme ihre Lieder zum Besten und erzählten lustige Geschichten aus der Feuerwehr und der Gegend.

Nach der ersten Pause enttäuschten „Die Dorftratschen“ nicht. Obwohl der Großteil der Frauen ihre 20er noch nicht erreicht haben, spielten sie ihre Rolle als steinalte Tratschweiber überzeugend. Als Nächstes glänzte der „Faschings Prinz Willi“ mit seinem Song über pubertierende Teens, der nicht nur für die Eltern im Raum lustig war und mit einem Mitmachlied, das jeden Besucher zum Singen oder Pfeifen brachte.

Höhepunkt: "Diemschläger W4-Gipfel"

Nach der zweiten Pause folgte ein Auftritt der „Diemschläger Durstlöschkapelle“, die mit ihren Instrumenten und geselligen Liedern für Stimmung sorgte. Der Höhepunkt des Abends war der „Diemschläger W4-Gipfel“, eine TV-Sendung mit Moderatorin Daniela Adam. Vier „Politiker, gespielt von Robert Kloiber, Robert Zeindl, Franz Piffl und Thomas Lebersorger, griffen aktuelle politische und globale Themen mit Witz auf.

Und es wäre natürlich keine gute Sendung ohne Gastauftritte: Laura Wais spielte Greta Thunberg, Katalin Darthe ging in ihrer Rolle als ungarische Opernsängerin Kathi Szegediner auf, Wolfgang Schweitzer spielte den Zivilisationsverweigerer Waluliwo und Clemens Appeltauer hatte einen Gastauftritt als Marko Arnautović.

Um den Abend abzurunden, sangen alle Mitwirkenden ein Schlusslied. Zusammenfassend war der Abend ein wahrer Erfolg.