Bezirksfeuerwehrjugendbewerb: Dobersberg siegt erneut. Gruppen aus Dobersberg dominierten in den Wertungen Silber und Bronze.

Von Gerald Muthsam und Red. Waidhofen. Erstellt am 17. Juni 2019 (11:16)

 Gewohnt stark zeigten sich die Gruppen aus Dobersberg bei den Bezirksfeuerwehrjugendbewerben in Waldreichs.

Mehr als 100 Jugendliche und ihre Betreuer schlugen am vergangenen Wochenende ihre Zelte zum Bezirksfeuerwehrjugendlager, verbunden mit den Bezirksfeuerwehrjugendbewerben, auf. Die Bewerbe am Samstag gliederten sich in Einzelbewerbe für die 10- bis 12-Jährigen und in Gruppenbewerbe für die 12- bis 16-Jährigen, die in den Wertungsstufen Silber und Bronze abgehalten wurden.

Beide Bewerbe fanden auf der Hindernisbahn statt, auf der Fertigkeiten geprüft werden, die auch im Einsatz wichtig sind. Alle Jugendlichen, Gruppen wie Einzelbewerber, haben eine Löschleitung drallfrei auszulegen und müssen Hindernisse wie den Wassergraben überspringen, durch einen acht Meter langen Tunnel kriechen und über ein Laufbrett balancieren. Anschließend müssen noch verschiedene Geräte richtig zugeordnet und Knoten angefertigt werden.

Beim Gruppenbewerb kommt auf der Hindernisbahn auch noch die Kübelspritze zum Einsatz, und nach der Hindernisbahn muss ein Staffellauf absolviert werden.

Wie schon in den Vorjahren konnte sich die Feuerwehrjugend Dobersberg im Bronze-Bewerb behaupten und nahm mit einem ersten und dritten Platz (es traten zwei Gruppen an, Anm.) zwei der drei möglichen Pokale in dieser Wertung mit nach Hause. Auch die Silberwertung konnten die Dobersberger, nach einen zweiten Platz im Vorjahr, heuer für sich entscheiden.

Die Feuerwehrjugendlichen aus Kautzen zeigten sich ebenfalls sehr konstant und sicherten sich in der Bronze- als auch in der Silberwertung jeweils den zweiten Platz. Raabs schaffte es mit Platz drei aufs Stockerl in Silber.

Die Feuerwehrjugend Mautern wollte einmal das nördliche Waldviertel kennenlernen und zeigte mit zwei Gästegruppen ebenfalls gute Leistungen.

Bei der Siegerehrung betonte Bezirkshauptmann-Stellvertreter Josef Schnabl die positiven Effekte der Feuerwehrjugend: weg von der virtuellen Welt von Handy und Computer, hin zur realen mit Kameradschaft und Dienst am Nächsten.