Feiern im Bezirk Waidhofen finden statt. Pfarren trotzen den Widrigkeiten und feiern im kleinen Rahmen. Auf nächstes Jahr verschieben will keiner.

Von Karin Pollak und Sebastian Dangl. Erstellt am 05. Mai 2021 (08:16)
In Dobersberg wurde die Erst kommunion bereits gefeiert.
Matthias Ledwinka, Matthias Ledwinka

Auch heuer sind die Erstkommunionsfeiern und Firmungen nicht vor den Auswirkungen von Corona sicher. Nicht nur Einschränkungen gibt es zuhauf, auch die Termine wurden teils wild durcheinander gewürfelt. Auch im Bezirk gibt es bereits alle Eventualitäten. So führen manche Pfarren die Erstkommunion noch im Frühjahr durch, andere verschoben diese auf den Herbst. Wieder andere haben die Feierlichkeiten schon hinter sich.

So passiert in Dobersberg. Hier hielt man am traditionellen Termin des ersten Sonntags nach Ostern fest. Auch Kautzen folgte direkt im Anschluss. Die Messen wurden nur im kleinen Rahmen mit den Kindern und nur wenigen Angehörigen abgehalten. Pfarrer Gerhard Swierzek freut sich über das Endergebnis: „Es ging auch ohne große Prozessionen. Wir haben uns stattdessen auf das Wesentliche konzentriert, auch die Eltern waren mit dem Ergebnis höchst zufrieden.“ Zum ersten Mal hätte Swierzek auch einen Tischvater bei der Messe dabei gehabt. „Für mich war das etwas gänzlich Neues. Er hat es aber vorbildlich gemacht“, schildert der Dobersberger Pfarrer.

Messen bringen ein Stück Normalität und Tradition zurück. Dass die Messen trotz der Widrigkeiten stattfinden konnten, ist für ihn ein wichtiges Zeichen. „Auch wenn wir stark eingeschränkt waren, brachte es allen Beteiligten doch ein wenig Normalität und Tradition zurück“, meint Swierzek. Das habe einen hohen Wert, der gar nicht einmal religiös sein müsse. „Die Sicherheit stand mit Abstand, Masken und Desinfektion natürlich im Vordergrund. Das hat sehr gut funktioniert“, sagt der Pfarrer. Damit könne man frohen Mutes in Richtung Firmung schauen, die auch schon bald ansteht.

Generalvikar Christoph Weiss hätte bereits als Firmspender zugesagt. Die Vorbereitung sind laut Swierzek so gut wie abgeschlossen. Diese fanden hauptsächlich im Rahmen von Gottesdiensten statt, weil Gruppenstunden zu unsicher gewesen wären. Swierzek will heuer aber sowieso lockerer an die Sache herangehen. „Die Zeit ist schon hart genug. Ich verlasse mich auf die Vorbereitung im Religionsunterricht und in der Familie. 

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