Vom Rauch befreit. Unbewohntes Haus diente den Feuerwehren Waidhofen und Altwaidhofen für eine Einsatzübung.

Erstellt am 22. Juli 2014 (09:52)
NOEN, Bartl Christian
Ein Haus musste mit dem Druckbelüfter vom Rauch befreit werden.

WAIDHOFEN / Gerald Zmill und Christian Bartl arbeiteten eine Übung im Stationenbetrieb aus, an der die Freiwilligen Feuerwehren Waidhofen und Alt-Waidhofen teilnahmen. Gerald Bartl von der FF Brunn unterstützte die Übung als Stationsbetreuer.

An der ersten Station wurde ein Brandalarm im Landesklinikum angenommen. Die Einsatzkräfte hatten die Aufgabe, den ausgelösten Melder mithilfe des Brandschutzplanes zu finden und einen Fragenkatalog zu diesem Einsatz zu beantworten.

Das zweite Szenario: Neben einem brennenden Holzstapel war eine Gasflasche gelagert. Mit der Wärmebildkamera musste die Temperatur der Gasflasche kontrolliert und die Kühlung durchgeführt werden. Anschließend erfolgte die Brandbekämpfung mittels umluftunabhängigem Atemschutz.

An der dritten Station mussten die Teilnehmer eine Türöffnung mittels umluftunabhängigem Atemschutz durchführen. Die restliche Mannschaft hatte die Aufgabe, einen Fragenkatalog rund um das Thema Brandeinsatz/Atemschutzeinsatz zu beantworten.

Die letzte Station war in einem unbewohnten Haus eingerichtet. Zwei Räume wurden mittels Nebelmaschine verraucht. Aufgabe war es, die betroffenen Räume mittels Druckbelüfter bzw. Be- und Entlüftungsgerät vom Rauch zu befreien. Zusätzlich musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden.

Die Übungsleitung hatte die Aufgabe, die Gruppen zu koordinieren und das Einsatztagebuch zu führen. Zusätzlich mussten alle Stationen angefahren und die drei nächstgelegenen Wasserentnahmestellen dokumentiert werden.

„Derartige Übungen sind wichtig, um im Einsatzfall eine reibungslose Zusammenarbeit zu garantieren“, werden die regelmäßigen Übungen mit anderen Wehren begründet.