Freude am Singen vermittelt. Chorkonzert / Der Gemischte Chor des Gesang- und Musikvereins brachte viele Stücke von Lorenz Maierhofer. "An ihm kann kaum ein Chor unbeteiligt vorübergehen", sagte Gamsriegler.

Von René Denk. Erstellt am 02. Juli 2014 (12:01)
Gelungener Abend mit dem Gemischten Chor des Gesang- und Musikvereins Raabs: Inge Dallamaßl, Christa Dworan, Ulrike Haslinger, Hertha Knapp, Christine Lukas, Annemarie Mayer, Elfriede Mayer, Anita Sainitzer, Christine Sainitzer, Liselotte Tiller, Helga Witzmann, Christa Gangl, Marieluise Hofstätter, Christine Ratzmann, Renate Reiß, Michaela Scheidl, Christa Schleimer, Liselotte Stanzer, Elfriede Zwickl, Günther Gamsriegler, Norbert Grün, Walter Lukas, Rudolf Pufler, Albert Reiß, Kurt Sigmund, Reinhard Kellner, Peter Otto, Michael Schuhmacher, Josef Weiß, Albert Zwickl, Helena Simankova, Jaroslav Simanek, Mathias Nothmüller und das Brass-Quintett Gerfried Bauer, Hannes Dunkler, Martin Mauritz, Gerhard Nothmüller und Helmut Pöckl.
NOEN, René Denk

RAABS / „Singen ist unsre Freud“ lautete das Motto des Konzertes des Gemischte Chors des Gesang und Musikverein Raabs am 28. Juni im Schüttkasten im Lindenhof.

Obmann Günther Gamsriegler hieß die Gäste nach der Eröffnung durch das Brass-Quintett der Stadtkapelle herzlich willkommen, bevor der Chor mit dem klassischen Cantemus von Lorenz Maierhofer die Gäste auch musikalisch begrüßte. Unter der Leitung von Chorleiterin Helena Simankova steigerte sich der Chor im ersten Teil mit Ubi Caritas von Audrey Snyder. „Kaum ein Chor kann an seinen Werken unbeteiligt vorübergehen“, kündigte Gamsriegler einige Stücke von Lorenz Maierhofer an, wie den Balladen „Über?n See“ und „Der Weg zu dir“; Bei Zweiterer bot der Chor gegen Ende eine besonders einfühlsame und gefühlvolle Darbietung.

Nach der Pause wurde es dann schwungvoller mit „Die Musi und s?Singen“ und „Sunntag am Land“, ebenfalls von Lorenz Maierhofer. Gamsriegler kündigte es bereits vorher an und der Chor hielt dabei sein versprechen: „Bei diesen Liedern kommt unsere Freude am Singen so richtig zum Ausdruck!“ Die Sänger gingen aus sich heraus und vermittelten die schwungvollen Klänge mit viel Freude, was vom Publikum auch mit viel Applaus goutiert wurde. Auch beim letzten Stück des Programms „We?ve got the swing“ von Hans Unterweger konnten die Sänger genau das vermitteln, was der Liedertitel aussagt.

Verspielt und schwungvoll

Das Brass-Quintett präsentierte sich verspielt und schwungvoll, wie etwa mit dem Redouten-Galopp vor der Pause oder mit dem Kasperl-Boarischen nach der Pause - beide aus der Feder von Leonhard Paul. Weiters unterstützte der junge Mathias Nothmüller am Schlagzeug und Jaroslav Simanek am Klavier den Chor an diesem Konzertabend.

Mit Bravo-Rufen und Applaus ergatterten sich die Besucher dann noch eine Zugabe, bei denen alle Mitwirkenden des Abends nochmals aktiv wurden und das Publikum beim Refrain mitsingen durfte. Gamsriegler bedankte sich abschließend bei Chorleiterin Simankova, die das Konzert erst möglich gemacht hätte und „uns immer wieder zu Höchstleistungen angespornt hat, wie man gesehen hat“.