„Junges Wohnen“: Baustart für Wohnungen. Bau mit acht Wohnungen soll bis Ende das Jahres fertig sein. Nachfrage ist vorhanden.

Von Michael Schwab. Erstellt am 14. April 2019 (04:41)
Siedlungsgenossenschaft Waldviertel
Acht Wohnungen für „Junges Wohnen“ werden bis Frühjahr 2020 in Gastern entstehen.

Der Baustart für das „Junge Wohnen“ ist erfolgt: Bis Ende das Jahres soll der Bau mit acht Wohnungen fertig sein, die ersten Einheiten sollen ab Frühjahr 2020 beziehbar sein.

Errichtet wird der Wohnbau von der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV) im Anschluss an die bestehende Wohnhausanlage, und zwar in Holzbauweise (die NÖN berichtete über den Spatenstich im Dezember). Die Gesamtkosten werden rund eine Million Euro betragen.

Die Wohnungen werden knapp 60 m Wohnnutzfläche aufweisen und über die Förderschiene „Junges Wohnen“ des Landes NÖ gefördert. „Die Mieten werden dadurch um etwa 25 Prozent niedriger sein als im herkömmlichen sozialen Wohnbau“, beschreibt Bürgermeister Roland Datler den Vorteil dieser Wohnungen, die vor allem als „Startwohnungen“ für junge Leute gedacht sind (maximal bis 35 Jahre).

"Aktuell haben wir drei konkrete Interessen"

Der Baustart wäre eigentlich schon im Vorjahr geplant gewesen, doch da man auf eine relativ spät im November stattfindende Fördersitzung des Landes hatte warten müssen, ging sich der Baubeginn vor Wintereinbruch nicht mehr aus.

Die Nachfrage nach den Wohnungen ist jedenfalls schon da. „Aktuell haben wir drei konkrete Interessen“, sagt Datler, wobei erfahrungsgemäß die größte Interessentenwelle erst dann käme, wenn der Bau bereits stünde. „Heute ist es so, dass das Angebot da sein muss, wenn junge Leute eine Wohnung suchen. Erst einmal etliche Interessenten für ein Projekt zu werben und dann erst mit dem Bau zu beginnen, klappt nicht mehr, dann suchen sich die Leute woanders eine Wohnung, die gleich verfügbar ist“, ist Datler überzeugt. Deshalb seien Angebote wie das „Junge Wohnen“ wichtig, denn auch am Land werden andere Wohnkonzepte als das klassische Einfamilienhaus vermehrt nachgefragt.