Mehr Schutz vor Wasser. Vor Umsetzung Nächstes Rückhaltebecken entsteht. Einigung mit Grundbesitzern.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 15. Oktober 2019 (11:20)
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Bürgermeister Roland Datler arbeitet an einem umfassenden Hochwasserschutz.

Die Gemeinde arbeitet seit Längerem: Zwei neue Rückhaltebecken sind bereits gebaut, zwei weitere saniert. Jetzt steht ein weiteres in der Mödlalg-Gasse (Gastern) vor der Umsetzung.

Die Gemeinde hat mit den Grundstückseigentümern eine Einigung getroffen, das entsprechende Übereinkommen ist unterzeichnet. Der Oberort sei mit dem ausgebauten Hochwasserschutz gesichert, aber um die HQ-100-Sicherheit (100-jähriges Hochwasser) erreichen zu können, benötige man das geplante Rückhaltebecken. Dieses soll die Ortsmitte schützen, erklärt Bürgermeister Roland Datler. „Wir warten jetzt auf die Förderzusage“, führt er aus. Erst dann können die genauen Kosten für die Gemeinde eruiert werden. Der Gemeinderat spricht sich einstimmig für die Umsetzung aus und steht zudem auch geschlossen hinter allen anderen Tagesordnungspunkten.

So war auch für das Hochwasserschutz-Sanierungsprojekt in der Teichsiedlung in Gastern ein Sonderbeitrag von 17.200 Euro zu genehmigen. Diese Mehrkosten entstanden aufgrund zusätzlicher Maßnahmen – unter anderem die Ausführung eines Dammes – und spezieller Pflegemaßnahmen.

Ein weiterer Beschluss war durch das Regenwetter im Vorjahr notwendig: Die Feuerwehr Gastern musste für die Landesfeuerwehrleistungsbewerbe in Gastern 2018 wegen der schlechten Witterung große Mengen an Hackschnitzel anschaffen, damit das Veranstaltungsgelände benutzbar bleiben konnte. Die dadurch entstandenen Kosten in Höhe von 33.000 Euro ersetzt die Gemeinde durch eine Subvention, die auch an mithelfende Feuerwehren und Vereine verteilt wird.

Diese finanzielle Hilfe war nur möglich, weil das Land NÖ und der Landesfeuerwehrverband ihre Unterstützung zusagten, gibt Bürgermeister Datler der NÖN bekannt.