Neues Betriebsgebiet auf 1,5 Hektar. Marktgemeinde Gastern schafft Raum für Klein- und Mittelbetriebe und für ein zeitgemäßes Altstoffsammelzentrum an der Straße Richtung Kleinzwettl.

Von Michael Schwab. Erstellt am 08. Februar 2019 (05:00)
Schwab
Bürgermeister Roland Datler und Vizebürgermeister Rainer Winkelbauer auf den Betriebsgründen mit den abzureißenden Altbauten.

Durch den Ausbau der Heimtiernahrungsfirma „Pro Pet“ wurden die Betriebsgrundstücke in Gastern knapp; mit einem neuen, eineinhalb Hektar großen Betriebsgebiet Richtung Kleinzwettl schafft die Marktgemeinde nun Abhilfe.

Um 64.764 Euro wurden die Grundflächen nach dem Gemeinderatsbeschluss im Vorjahr, das Betriebsgebiet zu realisieren, angekauft. Ausschlaggebend war die durch die Erweiterung des „Pro Pet“-Standorts nötige Verlegung des bestehenden Altstoffsammelzentrums, die von der Firma „Pro Pet“ bezahlt wird.

Gemeinde/NÖ Atlas
Das neue, eineinhalb Hektar große Betriebsgebiet entsteht an der Straße in Richtung Kleinzwettl hinter dem Friedhof. Das Altstoffsammelzentrum wird auch dorthin übersiedelt.

„Das ist für uns eine gute Gelegenheit, ein neues Altstoffsammelzentrum zu überschaubaren Kosten zu errichten, das auch zukünftigen Anforderungen entspricht“, betont Bürgermeister Roland Datler im Gespräch mit der NÖN. Das neue Sammelzentrum soll mit rund 1.000 Quadratmetern etwas größer als das bestehende Zentrum ausfallen und einen Vorplatz erhalten, wo die Kunden warten können.

Aufschließung der übrigen Grundstücke nach Bedarf

„Wir werden uns bei der Planung an anderen Gemeinden, die in letzter Zeit Altstoffsammelzentren errichteten, orientieren, damit eine zukunftstaugliche und nutzerfreundliche Variante herauskommt“, kündigt Datler an.

Die Aufschließung der übrigen Grundstücke wird nach Bedarf erfolgen. „Wir wollen lokale Klein- und Mittelbetriebe ansprechen, die sich in der Region weiterentwickeln wollen“, präzisiert Datler. Es sei wichtig, als Gemeinde Betriebsgrundstücke vorrätig zu haben: „Wenn man erst mit der Planung beginnt, wenn eine Firma anklopft, ist es zu spät.“

Im Zuge der Schaffung des Betriebsgebiets wird auch eine alte, nicht mehr bewohnte und unbewohnbare Liegenschaft dem Bagger weichen. Der anfallende Bauschutt wird, sofern er nicht zu stark schadstoffbelastet ist, für die Fundamentierung des neuen Altstoffsammelzentrums verwendet werden, was Kosten sparen soll.