Lebersorger: „Hier trifft der Bandlkramer auf Harley-Davidson-Fahrer"

René Lebersorger führt neuerdings ein Gasthaus in seiner alten Heimat: Der begeisterte Motorradfahrer will in Groß Siegharts Biker und Radfahrer ansprechen. Und sein Engagement für die Feuerwehr schlägt sich in einem besonderen Eck in der Stube nieder.

Erstellt am 08. November 2021 | 09:38

Das Gasthaus "Zum René" war am Freitag bei der offiziellen Eröffnung voll: Der Zuspruch für den Neupächter René Lebersorger lag aber nicht allein an der gratis Kistensau und dem Freibier. Denn schon am ersten Tag der Öffnung, dem Dienstag zuvor, wurden 90 Essen verkauft. Und: Einige Weihnachtsfeiern sind schon gebucht.

„Ich habe ein wirklich gutes Feedback bekommen", freut sich der Wirt. „Auch Stammgäste vom Vorpächter freuen sich, dass das Lokal wieder in Betrieb ist.“

Der gebürtige Dietmannser war 20 Jahre von der Heimat weg und ist seit sechs Jahren wieder zurück. „Die Stadt hat einen Wirt gesucht, das Gasthaus verbindet urige Tradition mit modernen Elementen und das gefällt mir“, erklärt Lebersorger. „Hier trifft der Bandlkramer auf Harley-Davidson-Fahrer, denn Biker und Radfahrer sind bei uns gern gesehene Gäste.“ Der Wirt ist nicht nur begeisterter Motorradfahrer, er hat auch eine starke Verbindung zur Feuerwehr. Das zeigt sich in einer speziellen Feuerwehrecke im Lokal: „Wir sind zu fünft in der Familie und wir sind alle bei der Feuerwehr.“

Auf der Speisekarte steht traditionelle Hausmannskost, aber auch internationale Küche wird geboten. „Ich war ja 15 Jahre mit Do&Co in der Formel 1 unterwegs. Da kann ich mich jetzt voll entfalten. Ich mache für das ‚Augerl’ auch etwas“, meint Lebersorger schmunzelnd.

Geöffnet ist das Gasthaus von Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr, die Küche von 11.30 bis 14 Uhr. Am Abend können Veranstaltungen, wie Feiern über acht Personen, gebucht werden. Das ganze Lokal kann auch gemietet werden. Freitag und Samstag ist abends geöffnet. Montag ist Ruhetag. Catering wird ebenso angeboten.

René Lebersorger betreibt das Lokal mit Lebensgefährtin Tanja Schwaiger. Sein Sohn ist in der Küche tätig, zudem ist noch eine Kellnerin beschäftigt.

Bürgermeister Ulrich Achleitner und Vizebürgermeister Michael Litschauer seien froh, dass in der Gemeinde das kulinarische Angebot erweitert werde und sie wünschten dem neuen Wirt viel Erfolg, auch wenn er in einer schwierigen Zeit starte. Einfach durchhalten, es wird auch wieder anders werden, meinten die beiden.