Gemeinde ist nun auch Post-Partner. Gemeinderat / Nachtragsvoranschlag ermöglicht in Gastern Aufnahme weiterer Vorhaben.

Erstellt am 01. Juli 2014 (09:17)
Bei der Eröffnung der Bürgerservicestelle der Gemeinde Gastern mit Postpartner: Bürgermeister Roland Datler, Andrea Hirsch, Margareta Lehninger und Christian Bierbach (Verkaufsleitung Niederösterreich der Post AG).
NOEN, privat

GASTERN / Ungewöhnlich viele Tagesordnungspunkte (32) gab es bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch.

Einer der wichtigsten Punkte umfasste den Beschluss über den Nachtragsvoranschlag für das Haushaltsjahr 2014. Dabei wurden vor allem weitere außerordentliche Vorhaben mit aufgenommen: die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und einer Solartankstelle beim Amtsgebäude um 50.000 Euro, die Umbauarbeiten beim Amtsgebäude, die jetzt um 83.000 Euro mehr budgetiert wurden und nun insgesamt 200.000 Euro betragen oder die Wasseraufbereitungsanlage bei der Wasserversorgungsanlage Weissenbach, die nun um 75.000 Euro veranschlagt wurde.

Bei der Generalsanierung der Volksschule werden heuer nur Turnsaal und Nebengebäude renoviert, die Kosten reduzieren sich um 115.000 Euro. Weiters können bei den Hochwasserschutzprojekten in Gastern und Weissenbach heuer noch keine baulichen Maßnahmen durchgeführt werden. Dadurch verringert sich der Anteil im Budget um 420.000 Euro auf 30.000 Euro. Finanziert sollen diese Vorhaben mit dem Soll-Überschuss vom Jahr 2013 und Darlehensaufnahmen in Höhe von 405.000 Euro werden.

Die Bürgerservicestelle, die auch die neue Postpartnerstelle ist, wurde bereits eröffnet. Jetzt wurde noch der Vertrag zwischen der Post AG und der Marktgemeinde Gastern als Postpartner beschlossen.

Für den Kindergartentransport im nächsten Kindergartenjahr wurde eine Bedarfs-Umfrage unter den Eltern gemacht. Sieben Kinder wurden angemeldet. „Der Transport in den Kindergarten ist keine Selbstverständlichkeit, daher freut es uns umso mehr, dass wir dieses Angebot im nächsten Jahr wieder anbieten können“, meinte Bürgermeister Roland Datler .

Die Weiterführung der Nachmittagsbetreuung für Volksschüler und Kindergartenkinder wurde ebenfalls beschlossen. Die Gemeinde bietet pro Monat rund 40 Stunden Betreuung an (drei Tage in der Woche). Der gesetzliche Kostenbeitrag beträgt für bis zu 20 Stunden im Monat 30 Euro, für bis zu 40 Stunden im Monat 50 Euro.