Innenleben für Kapelle in Ruders

Arbeiten im Inneren der neuen Kapelle in Ruders sind abgeschlossen. Einrichtung ist nun komplett.

Erstellt am 06. Januar 2022 | 04:09
Lesezeit: 2 Min

Die Kapelle in Ruders wurde als Gebäude schon vor zwei Jahren fertiggestellt. Jetzt ist auch die Inneneinrichtung komplett. Zu diesem Anlass lud der Dorferneuerungsverein einige maßgebliche Protagonisten zu einer Danksagung.

Der ehemalige Tischler, Johann Kases, erledigte ehrenamtlich alle Holzarbeiten. Er fertigte die Eingangstüre, Sessel, Fenster und den Altar. Das Altarkreuz und zwei Statuen wurden von der alten Kapelle übernommen.

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Gedanken zu Gestaltung. Das runde Bleiglasfenster über dem Alter symbolisiert die Dreifaltigkeit und wurde in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Waidhofen angefertigt. „Das Kreuz wird von hinten als Zeichen der Auferstehung beleuchtet“, erklärt Kases seine Gedanken zur Gestaltung. „Wir haben auch keine Bänke gemacht, um den Raum flexibel gestalten zu können, wie etwa für Meditationskreise. Denn die nächste Generation wird sich kaum mehr in Bänke knien“.

Polsterung, Maschinen und Spenglerarbeiten. Man bedankte sich auch bei Anton Grün für die Polsterung der Sessel und bei Martin und Thomas Ableidinger, die die bisherigen Stühle als Übergangslösung sowie die Maschinen für die Holzarbeiten zur Verfügung gestellt hatten.

Hans Kahler, Spengler aus Wien mit Zweitwohnsitz in Weissenbach, stellte die Laternen und das Turmkreuz her. Er konnte aufgrund einer Quarantäne bei der Danksagung nicht anwesend sein, ihm sei es aber wichtig zu erwähnen, dass damals der Auftrag für die Laternen von dem in der Zwischenzeit verstorbenen Bernhard Altmann stammte.

Dank an alle Helfer. Harald Czetina und Peter Liepold übergaben im Namen des Dorferneuerungsvereins Ruders Geschenkkörbe mit Produkten aus der Region und sprachen ihren Dank an alle Mitwirkenden aus der Ortschaft für ihre Arbeit aus.

Soziales Engagement wichtig. Bürgermeister Roland Datler bedankte sich ebenfalls bei allen Beteiligten: „Seine Arbeitskraft und Zeit als soziales Engagement in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, ist ganz wichtig für die Gesellschaft. Das haben die Mitwirkenden getan und somit ist ein integratives Projekt der ganzen Ortschaft entstanden.“ Es werde eine Herausforderungen der nächsten Monate und Jahre sein, viele Leute zu solchen Aktionen zu bewegen. In Ruders sei man auf einem guten Weg und man könne das als Vorbildwirkung für andere sehen. Wenn man sich die Kapelle ansehe, sei dies ein gelungenes Projekt, auch wenn es einige Diskussionen in der Entstehungsphase mit sich brachte.