Rastplatz mit Geschichte

118 Jahre alte Haltestellentafel kommt wieder an ihren Platz in Gilgenberg.

Erstellt am 16. Oktober 2021 | 05:23
Gilgenberg - Rastplatz mit Geschichte
Eduard Köck, Florian Kasses, Benjamin Kasses, Bettina Kasses und Rudolf Hofstätter vor der Montage der originalen Haltestellentaferl. 
Foto: privat

In Gilgenberg ist aus glücklichen Umständen ein Originalrelikt der historischen, 1903 erbauten, Eisenbahnstrecke Waidhofen-Slavonice erhalten. Die Aufschrift „Gilgenberg“ lagerte beinahe 15 Jahre auf einem Dachboden eines Gilgenberger Sammlers und wird nun zur Freude der Ortsbewohner wieder an ihren „alten Platz“ aufgehängt. Das wurde nur möglich, da der Zukunftsraum Thayaland mit Unterstützung des Landes NÖ die Errichtung von Verweil- und Rastplätzen am Thayarunde-Radweg finanziert.

Kulturelles Erbe erhalten

„Gott sei Dank, gibt es aufmerksame Mitbewohner, die helfen, unser kulturelles Erbe zu erhalten“, freut sich Bürgermeister Rudolf Hofstätter. Die Holzkonstruktion, errichtet von der Firma Pany aus Gastern, erinnert an die alte Eisenbahnhaltestelle. „Die erfolgreiche Entwicklung des Thayarunde-Radweges lässt uns noch weitere Einrichtungen wie Rastplätze, Markierungen und weitere Sicherheitseinrichtungen verwirklichen. Das dabei auch die Geschichte immer wieder thematisiert wird, soll uns das Bewusstsein für die Region näherbringen“, denkt Obmann Eduard Köck bereits an die nächsten Schritte zur Entwicklung.

Gründung einer Leader Region

„Wir wollen demnächst auch mit einem Aktivierungsprozess die Bevölkerung breit in die Gründung einer Leader Region miteinbinden. Dazu werden Workshops und Infoabende an besonderen Plätzen, wie der Aussichtsterrasse am Lagerhausturm Waidhofen, der Jausenstation der Ruine Kollmitz, das Schloss Peigarten usw. in Betracht gezogen.“