Bikerfronleichnam in Eibenstein: 500 Biker unter dem Motorradengel

Erstellt am 21. Juni 2022 | 13:45
Lesezeit: 4 Min
Ja, ja, da muss man Vertrauen haben“, erzählte Pater Conrad Müller anlässlich des Bikerfronleichnams auf der Jubiläumswiese, wie er sich überreden ließ, „nur für Werbezwecke“ in einer Beiwagenmaschine Platz zu nehmen, und zog einen treffenden Vergleich. „Jeder von uns hat einen gewissen Spielraum, seine Schritte selbst zu wählen und Verantwortung zu tragen für sein Tun. Die letzte Entscheidung liegt aber in den Händen Gottes.“
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Ebenso sah er die Rolle eines Beifahrers, der auch auf das Können und die Umsicht des Motorradfahrers vertrauen müsse.

Rund 500 Biker, großteils aus dem gesamten niederösterreichischen Raum, aber auch aus Deutschland, wählten den Weg nach Eibenstein, wo unter dem „Motorradengel“ der Segen für alle Bike-Begeisterten von Pater Conrad erbeten wurde. Zahlreiche Besucher, die auch auf vier Rädern anreisten, zeigten sich von der Trail-Vorführung begeistert, die federführend von Bernhard Hengl (Fa. Hengl Eibenstein/Limberg) organisiert wurde.

„Mit der Planung dieses Festwochenendes haben wir bereits im Februar begonnen, um sowohl Marketing-Konzepte als auch neue Website sowie die Einteilung auf Schiene zu bringen“, erklärte Stefan Baumgartner (Feuerwehr-Mitglied und Pfarrkirchenrat), der besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Freiwilliger Feuerwehr und Pfarrgemeinderat hervorhob, durch die es seit mittlerweile 15 Jahren möglich sei, immer wieder zu Festen wie dem Bikerfronleichnam einzuladen.

„In den sechs Orten unserer Pfarre, die ebenso unseren FF-Bereich darstellen, wird die Gemeinschaft noch richtig gelebt. Alle helfen zusammen, anders könnte man eine solche Veranstaltung nicht durchführen!“, lobte FF-Kommandant Martin Haslinger seine Kollegen, die auch die am Freitag stattfindende Partynacht und den Abschnittsfeuerwehrtag am Samstag zu organisieren hatten.

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