Leitbetrieb: Beeindruckt von Schweinehaltung

Erstellt am 16. August 2022 | 15:47
Lesezeit: 2 Min
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Manuel Hauer mit den interessierten Besuchern, Nationalratsabgeordneter Martina Diesner-Wais, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Bundesrat Eduard Köck, Renate Kainz, Bezirksbauernkammer-Obmann Nikolaus Noe-Nordberg, die Vizepräsidentin der Landeslandwirtschaftskammer Andrea Wagner, Franz Fischer und Josef Ramharter.
Foto: Foto Edith Hofmann
Landwirtschaftsminister überzeugte sich persönlich vom Tierwohl im Groß Gerhartser Zuchtbetrieb.
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Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig stattete in der Vorwoche dem Schweinezuchtbetrieb von Manuel Hauer einen Besuch ab.

Totschnig betonte, dass viele Maßnahmen in Bewegung seien und dass bereits viele Schritte in Richtung Tierwohl gelungen seien. „Manuel Hauer hat hier einen Betrieb aufgebaut, den man ohne Zweifel als Leitbild und als Vorbild bezeichnen kann. Genau das sind die Leitbetriebe, die wir in Österreich brauchen.“

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Glückliche Schweine, die auf Stroh liegen und frische Luft atmen können, Manuel Hauer führte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gerne durch seinen Betrieb.
Foto: Foto Edith Hofmann

Manuel Hauer hat die Landwirtschaft von seinen Großeltern übernommen, nachdem er einige Jahre Erfahrungen als Betriebsleiter (auch im Ausland) sammeln konnte. Hier war er sowohl im Bereich Schweinebetrieb als auch im Bio-Geflügelbereich tätig. Zu seinem Anwesen in Groß Gerharts gehören auch rund 110 Hektar Grund, auf denen das Futter selbst angebaut wird. Eine besondere Futterspezialität ist das selbst produzierte Keimgetreide.

Beim Rundgang durch die Anlagen konnten sich die Gäste ein Bild vom „Schweineleben“ auf dem Hof machen. Die Muttersäue werden mit ihren Ferkeln auf Stroh gehalten, haben viel Bewegungsfreiheit, Beschäftigungsmöglichkeiten und erhalten bestes, hofeigenes Bio-Futter. Ideale Rahmenbedingungen bieten die vier Außenklimaställe, bei denen Holz der dominante Baustoff ist.

Nur wenig zufriedenstellend waren hingegen die Antworten von Totschnig auf die Anliegen der Landwirtschaftsvertreter bezüglich Mindestbegrünung und Biodiversitätsflächen. „Wenn etwas geht, dann tun wir etwas“, verwies Totschnig jedoch darauf, dass es europaweit „eine rote Linie“ gebe, an die sich auch die österreichischen Ministerien halten müssten.

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