Groß-Siegharts

Erstellt am 12. Januar 2017, 02:47

von NÖN Redaktion

Feuerwehr musste 100 Mal ausrücken. FF Groß Siegharts leistete 11.941 Arbeitsstunden, drei Mitglieder angelobt.

Kommandant Christian Reegen mit Christoph Fraisl, Felix Reegen, Manuel Malzer, Sonja Friedrich und Abschnittskommandant Michael Litschauer.  |  FF Groß Siegharts

Bei der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am 6. Jänner vermisste Kommandant Christian Reegen einen Vertreter der Gemeinde. Der Mannschaftstand per 31. Dezember 2016 beträgt 72 aktive Mitglieder, 17 Mitglieder der Feuerwehrjugend, elf Reservisten und 476 unterstützende Mitglieder. Angelobt wurden die Probefeuerwehrmitglieder Sonja Friedrich, Manuel Malzer und Felix Reegen.

Im Jahr 2016 mussten 100 Einsätze bewältigt werden, wobei 490 Mitglieder im Einsatz standen. Die Einsätze gliedern sich in 82 technische, fünf Brandeinsätze, neun Brandsicherheitswachen sowie vier Fehlalarme. Es wurden 11.941 Arbeitsstunden, 747 Einsatzstunden und 775 Übungsstunden geleistet. 44 Übungen und Schulungen wurden abgehalten.

Die Feuerwehr nahm an den Bezirksfeuerwehrleistungsbewerben in Rappolz teil. Am Bezirkswasserwehrleistungsbewerb in Steinegg war die Groß Sieghartser Zillenbesatzung die einzige des Abschnittes Raabs, ebenso wurde am Landeswasserleistungsbewerb in Goßam teilgenommen. Die Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in Bronze, Silber und Gold wurde von 15 Mitgliedern abgelegt.

Arbeit mit der Jugend ist großer Ansporn

Das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold erwarben Sonja Friedrich, Sabrina Matzinger, Verena Matzinger, Vici Trimmel, Angelo Hrdlicka, Manuel Malzer, Georg Moldaschl und Felix Reegen.

Durch den hohen Mitgliederstand in der Feuerwehrjugend ergab sich ein Arbeitsaufwand von 6.241 Stunden für die Jugendarbeit. Die Mitglieder der Feuerwehrjugend konnten bei den Bezirksbewerben in Dobersberg und bei den Landesfeuerwehrjugendleistungsbewerben in Amstetten gute Platzierungen erreichen.

Erfeut zeigte sich Christian Reegen, dass sieben Feuerwehrjugendmitglieder in den aktiven Dienst überstellt wurden. „Ohne die vielen Helfer könnten die Veranstaltungen nicht abgehalten werden. Der Faschingsumzug war wieder ein Erfolg. Im September konnte das neue HLF 3 in Dienst gestellt werden“, freute sich Reegen.