Herbstausstellung: Happy-End für Galerie. Bürgermeister hatte bei Eröffnung gute Nachricht für den Fotolaborclub - die Fotogalerie kann nun doch im Schloss bleiben und muss nicht übersiedeln.

Von Michael Schwab. Erstellt am 09. November 2016 (04:32)
Die Herbstausstellung des Fotolaborclubs wurde im Gasthaus „Zum Max“ eröffnet: Bürgermeister Gerald Matzinger, Max Breuer, Franz Irschik, Michaela Zlabinger, David Anderle, Rosita Reifenberger, Gernot Blieberger, Hedi Hochmuth, Fotolaborclub-Obmann Roland Schneider, Yuliia Yakovyna, Reinhard Hurt, Dieter Manhart und Dorli Fischer.
Michael Schwab

Eine gute Nachricht konnte Bürgermeister Gerald Matzinger bei der Eröffnung der Herbstausstellung des Fotolaborclubs im Gasthaus „Zum Max“ am vergangenen Samstag überbringen.

Denn die Suche nach einem Ersatzquartier für die Fotogalerie im Schloss hatte nun das denkbar beste Ende - es bleibt alles beim Alten. Ursprünglich hätte der Fotolaborclub die Räumlichkeiten abgeben müssen, da Tontechniker Andreas Mühlmann sich dort mit seinem Studio einmieten wollte. Als die Gemeinde dem Fotolaborclub die Räume überließ, war vereinbart worden, dass ein Mieter Vorrang habe.

"Haben es geschafft einen guten Konsens zu finden"

„Wir haben uns Ausweichquartiere für die Galerie angesehen, allerdings war keines wirklich zufriedenstellend. Darum haben wir auch Mühlmann miteinbezogen, und haben es schließlich geschafft, einen guten Konsens zu finden. Er wird statt der Galerie mit einem Durchbruch zu den Räumen der Mutterberatung sein Tonstudio erweitern. Die Mutterberatung wird mit Jänner 2017 ins TBZ in den ersten Stock übersiedeln. Damit kann der Fotolaborclub die Galerie weiter benutzen“, erklärte Matzinger. Fotolaborclub-Obmann Roland Schneider versprach im Gegenzug, sich mit seinem Verein weiter intensiv für eine Nutzung der Räumlichkeiten einzusetzen. „Vielleicht können wir für den Adventmarkt noch etwas auf die Beine stellen“, meinte er.

Die heurige Herbstausstellung widmet sich dem Thema „Waldviertel“. 48 Bilder von zwölf Mitgliedern sind an den Wänden des Gasthauses „Zum Max“ zu sehen. „Wir haben versucht, verschiedene Blickwinkel auf unsere Heimat zu werfen. Naturgemäß gibt es viele Landschaftsaufnahmen, aber auch einige Gebäudeansichten und Menschen, Gewohntes und Unerwartetes“, fasste Schneider zusammen.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wurde auch die Preisverleihung des Fotomarathons durchgeführt. 29 Erwachsene und neun Kinder hatten teilgenommen. Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Judith Hengst, Herbert Stöckl und Dietmar Zainzinger, bewertete die Bilder. Im Kinderbewerb siegten Emely und Hannah Plobner-Trisko, Anna-Luise Fellhofer und Christina Holik folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Bei den Erwachsenen ging der erste Platz an Christine Pitschko. Zweite wurde Yuliia Yakovyna, dritter Hubert Floh.