Jugend unterstützt mit "Woodbash" die Sonderschule. Veranstalter überreichten 1.500 Euro, die in Projekttage der Schüler fließen.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 18. September 2019 (05:04)
Karin Widhalm
Spendenübergabe der Vereinsmitglieder Marcel Lintner, Marko Deim, Pascal Höbinger, Fabian Weigl, Marco Baldreich und Marwin Ladwina an die Schüler David und Andre Güngör, Nico Deuschlinger und Vanessa Bartosch mit Heidemarie Kadernoschka und Gerald Matzinger.

Das „Woodbash“, das erstmals im Juli im Steinbruch mit einer DJ-Line über die Bühne ging, beflügelt den Veranstalter SCSB: Der Verein legte den Termin für 2020 auf den 18. Juli fest, und das Festival soll „stetig größer und exquisiter“ werden. Doch zuerst kehrten die jungen Mitglieder am vorigen Freitag in ihre alte Schule zurück, zumindest die meisten von ihnen.

Sie drückten nicht die Schulbank, sondern übergaben einen großen Scheck mit 1.500 Euro: Ein Teil des Reinerlöses kommt der Allgemeinen Sonderschule (ASO) zugute. „Das war naheliegend“, erklärte Marvin Ledwina. Ein Großteil der 26 Mitglieder lernte in der Volksschule Groß Siegharts – und Direktorin Heidmarie Kadernoschka drückte ganz herzlich ihren Dank aus.

"Das war viel Arbeit, aber es hat sich ausgezahlt"

„Es war nicht einfach, das zu veranstalten, aber es ist wichtig, dass man für die Jugend etwas macht“, betont Bürgermeister Gerald Matzinger. „Das war viel Arbeit, aber es hat sich ausgezahlt – und es schreit nach einer Fortsetzung.“ Der Jugend ist es zu verdanken, dass der Steinbruch für eine Partynacht mit über 1.000 Gästen wiederbelebt war. Die Resonanz sei durchwegs positiv gewesen, auch von der Generation 50 plus; nur einige wenige störten sich an der Lautstärke. Anrainer wurden im Vorfeld informiert und erhielten einen Gutschein fürs Fest, von dessen Treiben jetzt zwölf Schüler der ASO-Klasse profitieren.

Das Geld wird für die Projekttage im Frühjahr im Jufa Annaberg eingesetzt: Die schwer beeinträchtigten Kindern reisen mit, begleitet von ihren Eltern. Diese kümmern sich am Abend um sie, während die Begleitlehrer tagsüber auf sie achten. Übrigens: Die Genehmigung zur Bespielung des Steinbruchs gilt für fünf Jahre und kann auch anderen Veranstaltungen dienen.

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