„Strongman“ Matthias Göth zog LKW für den guten Zweck. „Strongman“ Matthias Göth zog Schwerlast-Lkw samt Pionierpanzer für einen guten Zweck am Salzburgring. 3.333 Euro für Familie mit Vierlingen mit Behinderung.

Von Michael Schwab. Erstellt am 15. August 2019 (06:36)

55 Tonnen zog „Strongman“ Matthias Göth aus Großgerharts für einen guten Zweck am Salzburgring – ein Gespann bestehend aus einem Schwerlast-Lkw und einem Tiefladeranhänger mit einem darauf verladenen Pionierpanzer.

Statt fand das Ganze am Salzburgring. „Es war mein siebentens Charity-Event, nachdem ich unter anderem schon ein 30-Tonnen-Schiff gezogen, ein Auto gehoben und einen Airbus A320 gezogen habe“, sagt der 28-jährige Sportler, der beruflich als Motivations- und Fitnesstrainer tätig ist. Sein Ziel ist es, mit spektakulären Aktionen Geld für Menschen zu sammeln, die es nicht so gut im Leben getroffen haben, wie diesmal für die Familie Radler aus Oberösterreich, deren Vierlinge an verschiedenen Behinderungen leiden.

NOEN

„Schon seit meiner Kindheit ist es mir ein Anliegen, Menschen auf verschiedene Art und Weise zu helfen, so gut ich kann“, betont Göth. Vor eineinhalb Jahren hat er mit Bernhard Sammer aus Salzburg den Verein „Starkes Herz“ gegründet, mit dem er zukünftig auch international unterwegs sein will.

Was er bei seinen Kraftakten bislang gelernt hat – so wie geplant läuft es in der Praxis praktisch nie. So auch am Salzburgring. Bei den ersten beiden Versuchen bewegte sich das 55-Tonnen Gespann, das mit 28 Rädern am Asphalt stand, keinen Meter. „Es stand auf einer leichten Steigung“, berichtet Göth.

Beim dritten Anlauf klappte es, der Kraftsportler zog das Gespann etwas über drei Meter weit. Der Einsatz hatte sich gelohnt. Göth konnte 3.333 Euro an Spendengeldern von den Zuschauern an die Familie Radler übergeben. Damit werden Blindenschrift-Geräte gekauft.