Jäger feierten „Erntedank" am Schloss Dobersberg. Im Schein der Fackeln schlugen die Tannenzweige an der linken Hutseite der Jäger ihren Schatten: Der sogenannte Standesbruch ließ erahnen, dass am 8. November eine besondere Feierlichkeit im Schlosshof in Dobersberg stattgefunden hatte.

Von Julia Fröhlich. Erstellt am 11. November 2019 (19:16)
Obmann Christian Gissing, Pfarrer Gerhard Szwierzek, die Firmlinge Anika Hiermann, Natalie Fuchs und Paul Schuster sowie Heinrich Hetzer, Erich Eggenberger und Franz Polt feierten gemeinsam den „Erntedank der Jäger“.
Julia Fröhlich

Die traditionelle Hubertusfeier der Jägerrunde Dobersberg wurde zu Ehren des Heiligen Hubertus von Lüttich, dessen Gedenktag am 3. November stattgefunden hatte, abgehalten. Obmann Christian Gissing ist bereits seit 35 Jahren Teil dieser Tradition und bezeichnete die Feierlichkeit in seiner Eröffnungsrede als jährlichen „Erntedank der Jäger“. 

Eine kleine Abordnung des Musikvereins Dobersberg mit Bernd Frei, Michael Meier, Sandra Bogg und Franz Bauer umrahmte die Hubertusfeier musikalisch.
Julia Fröhlich

Rund 60 Jäger erleuchteten mit angezündeten Kerzen den Schlosshof und zeigten so ihre Wertschätzung gegenüber der Natur. „Wir wollen uns an der Natur erfreuen und sie erhalten“, betont Paul Schuster die eigentlichen Qualitäten des Jägers. Auch Pfarrer Gerhard Swierzek griff in seiner Andacht die Jagd mit dem Gedicht „Jäger Abschied“ auf und stimmte nachdenklich über die Notwendigkeit der Jagd und die Bedeutung des Waldes. Eine Abordnung des Musikvereins Dobersberg machte die Stimmung perfekt.