Das war 2019 im Bezirk Waidhofen.

Von Red. Waidhofen. Erstellt am 28. Dezember 2019 (07:00)
Ende für Husky-KTW in Waidhofen: Um die 200 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, nur ein Service-Center soll bleiben.
Michael Schwab

Husky-KTW-Aus.

Eine Hiobsbotschaft erhalten die 239 Mitarbeiter des Spritzgussformenherstellers Husky-KTW in Waidhofen am 7. März: Die Geschäftsleitung des kanadischen Husky-Konzerns kündigt überraschend die Schließung des Werks in Waidhofen mit Ende des Jahres an. Der Betriebsrat wird nur eine Stunde vor den Mitarbeitern informiert. Und das, obwohl das Werk in den letzten Jahren stets Gewinne erwirtschaftet hat.
Nur ein Servicezentrum mit einigen Mitarbeitern soll bleiben.

Ex-Husky-Leute gründen Werk.

Hoffnung auf bis zu 90 Arbeitsplätze im Formenbau kommt im November auf. Nach langen, geheimen Verhandlungen wird bekannt, dass Ex-Husky-KTW-Geschäftsführer Manfred Schinko zusammen mit weiteren ehemaligen Husky-Mitarbeitern ein eigenes Werk in Waidhofen errichten will. Geldgeber für die 12 Millionen Euro-Investition ist der indische Investor Dayanand Reddy, der Gründer Firma „Vasantha Tool Crafts“. 2021 soll die Produktion starten.

Reh im Ort erschossen.

Ein Wilderer oder ein „schwarzes Schaf“ der Jägerschaft treibt im Sommer sein Unwesen in Schönfeld. Eine Hausbesitzerin findet in ihrem Garten ein erschossenes Reh. Es handelt sich um ein Muttertier, das trotz Schonzeit erschossen worden ist, und es besteht der Verdacht, dass der Schuss auch im Ortsgebiet abgegeben worden ist. Zu Jahresende laufen noch immer die polizeilichen Ermittlungen.

Subventions-Affäre.

Vom Prüfungsausschuss entdeckte Rechnungen über fragwürdige Subventionen vom Repräsentationskonto des Waidhofner Bürgermeisters Robert Altschach sorgen für Turbulenzen in der Bezirkshauptstadt. Nach dem Urteil der Aufsichtsbehörde, dass die Subventionen tatsächlich nicht rechtmäßig waren, zahlt Altschach über 11.000 Euro an die Gemeinde zurück.

Schwierige Arztsuche.

In Groß Siegharts wird der Ärztemangel im Oktober akut. Zwei Kassenärzte fallen wegen Pensionierungen weg, der einzig Verbleibende löst den Kassenvertrag auf. Als Zwischenlösung wird die Waidhofner Ärztin Astrid Karimian-Namjesky für zehn Stunden pro Woche gewonnen.