Nässe beschädigte Altar in der Dreifaltigkeitskirche. Dreifaltigkeitskirche in Karlstein muss nach Feuchtigkeitseintritt saniert werden. Auch Holzkreuz wird abgeschliffen und neu gestrichen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 30. Mai 2020 (05:43)
Pfarrkirchenrat Erich Pfabigan, Mesner und Pfarrgemeinderat Karl Österreicher, Mesner Gerhard Premm, Pfarrer Thomas Skrianz und Bürgermeister Siegfried Walch auf der Baustelle in der Dreifaltigkeitskirche.
Schwab

Der Altar ist abgebaut, die Bänke sind mit Plastikplanen abgedeckt, der Fußboden mit schützenden Filzmatten bedeckt: In der Dreifaltigkeitskirche in Karlstein sind seit der Vorwoche Sanierungsarbeiten im Altarbereich im Gange.

Grund dafür ist ein Eintritt von Feuchtigkeit ins Mauerwerk, der zum Abblättern des Putzes im Bereich des Fußbodens bis etwa in einen Meter Höhe geführt hat. Daher entschloss man sich, eine Sanierung durchzuführen. Dazu muss der alte Putz bis zum Ziegelwerk abgeschlagen und zunächst mit Sanierungsputz verkleidet werden. Ist dieser Putz getrocknet, wird noch feingeputzt und neu ausgemalt.

Los ging es am 18. Mai mit dem Ausräumen des Altarbereichs und dem Abdecken von Bänken und Fußboden.

Vieles wird in Eigenregie erledigt

„Zwölf Leute aus der Pfarre halfen ehrenamtlich mit, und brachten alles, was weggeräumt werden musste, in der Sakristei und im Jugendraum im Pfarrheim unter“, berichtet Pfarrgemeinderat und Mesner Karl Österreicher, der das Vorhaben leitet. Anschließend konnten die Handwerker der Firma Talkner ans Werk gehen. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf rund 8.000 Euro, dies sei jedoch noch ohne Berücksichtigung der Eigenleistungen durch die Bevölkerung. Einen Großteil der Kosten wird von den Pfarrsenioren getragen, der Rest von der Pfarre. Auch eine Unterstützung durch die Gemeinde wird es voraussichtlich geben.

Im Zuge der Sanierung soll auch das Holzkreuz, das bisher in der Mitte des Altarraums hing, abgeschliffen und neu gestrichen werden. Es soll anschließend den Platz mit dem Dreifaltigkeitsbild tauschen, also an die Seitenwand weichen, während das Dreifaltigkeitsbild in die Mitte wandern wird. Auch ein größerer Tabernakel wird kommen.

Termin zu Dreifaltigkeitsfest wird nicht halten

Eigentlich wäre geplant gewesen, zum Dreifaltigkeitsfest (zweiter Sonntag nach Pfingsten) fertig zu werden, doch coronabedingt gab es Verzögerungen, vor allem, weil die Zusammenkunft mehrerer Freiwilliger zur Mithilfe bei den Arbeiten vor den entsprechenden Lockerungen problematisch gewesen wäre. „Es hilft nichts, das Trocknen des Putzes braucht seine Zeit“, stellt Österreicher klar. Er rechnet mit einer Fertigstellung bis Mitte Juni.