Schulstart im neuen Gebäude. Das neue Schuljahr konnte für die Volksschüler in Karlstein im neuen Gebäude starten. Zu den Adaptierungen im bestehenden Amtsgebäude kamen auch Zubauten wie Turnsaal oder Sitzungssaal.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Oktober 2019 (13:49)

Der Zeitplan für den Bau der neuen Volksschule in Karlstein konnte eingehalten werden und mit Schulbeginn konnten die Schüler das neue Gebäude beziehen.

Das Vorhaben „Neue Volksschule im Amtsgebäude“ startete mit dem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss Ende 2016, als erster Schritt wurde im September 2017 das Gemeindeamt in den vorderen Teil des Amtsgebäudes übersiedelt, um im rückwärtigen Gebäudeteil Platz für die Schule zu schaffen und mit dem restlichen Umbau beginnen zu können.

Im Erdgeschoss des ehemaligen Amtsgebäudes wurden ein Klassenraum, ein Mehrzweckraum, der Werkraum und ein Lehrmittelzimmer untergebracht. Im Obergeschoss des Amtsgebäudes finden im vorderen Teil das Uhrenmuseum und das Wählamt der Telekom Platz. Die Volksschule erhielt im Obergeschoss drei Klassenzimmer, das Lehrerzimmer, das Büro der Direktion und Sanitärräume.

Zubau verbindet Schule mit dem Turnsaal

Im Innenhof wurde ein Zubau errichtet, in dem die Garderobe und Sanitärräume untergebracht wurden. Außerdem wurde zwischen Garderobe und Gemeindeamt der neue Sitzungssaal der Gemeinde errichtet. Der Eingangsbereich grenzt direkt an den Kindergarten an und verbindet das Schulgebäude mit dem separat am ehemaligen K12-Grundstück errichteten, 20 x 11 Meter großen Turnsaal. Der Übergangstrakt wird für die Sanitärräume und Garderoben des Turnsaals genutzt. Weiters wurden dort ein Technikraum und ein separater Eingang für den Turnsaal errichtet.

Im Innenhof wurde ein Teil als Grünfläche mit Rasen und Bäumen angelegt, ein weiterer Teil wurde als befestigter Pausenhof ausgeführt.

Das Gebäude wird in Zukunft mit Nahwärme aus einer Hackschnitzelheizung versorgt. Bis jetzt wurde mit Gas geheizt, die zwei Gaskessel bleiben als Ausfallsreserve erhalten.

Die Gesamtkosten von Bürgerservice und Volksschule belaufen sich auf circa 5 Millionen Euro.