Baufortschritte beim Feuerwehrhaus. Ehemaliger Posttrakt ist bereits komplett umgebaut. Restliche Dachsanierung und Innenausbau sind nächste Schritte.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 07. August 2020 (05:54)

Seit Mai vorigen Jahres laufen die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten im Kautzener Feuerwehrhaus.

Eine Garage ist bereits bezugsfertig

Der komplette ehemalige Posttrakt wurde bereits umgebaut. Dabei wurden die Innenwände herausgerissen und durch neue Wände ersetzt. Das Dach wurde in diesem Bereich erneuert und der Dachboden ausgebaut. Eine Garage ist bereits bezugsfertig. Der neue Stiegenaufgang ist ebenso errichtet.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde dafür der Ankauf eines Edelstahlgeländers mit Glas um 5.934 Euro von der Firma Metalltechnik Kainz Dobersberg beschlossen.

Wegen Corona: Vier Wochen lang wenig passiert

„Wir sind auch schon mit Fliesenlegearbeiten fertig, der Boden ist zum Großteil verlegt und die Malerarbeiten in dem Bereich sind auch erledigt“, berichtet Verwalter Reinhard Leyrer. „Durch Corona ist heuer zwar rund vier Wochen lang wenig passiert, weil manche Firmen den Betrieb eingestellt hatten, aber dadurch, dass die Feuerwehraktivitäten sehr reduziert waren, wurde danach intensiver in Kleingruppen weitergearbeitet.“

Die nächsten Schritte sind die Erneuerung des Bodens in der großen Halle plus der Errichtung eines Technikraumes. Anfang Herbst ist die Sanierung vom Rest des Daches geplant.

Einsatzbereitschaft muss trotz Umbau aufrecht erhalten werden

Die Dachziegel werden erneuert, der Dachstuhl wird ausgebessert und eine Dämmung eingebaut. Über den Winter erfolgt der Innenausbau in dem zweiten Bereich. Im Zuge dessen wird auch der Schlauchturm saniert. „Die Einsatzbereitschaft muss trotz Umbau immer gegeben sein, darum wird immer nur in Teilbereichen gearbeitet“ erklärt Kommandant Harald Blei die Vorgehensweise.

Das Erdgeschoss umfasst Mannschaftsraum, Küche, Umkleidebereich, Lager und fünf Garagen.

Im oberen Bereich wurden derzeit zwei Büros, ein Schulungsraum und Sanitärräume errichtet. Im zweiten Bauabschnittsbereich entstehen noch Sachbearbeiterräume und der Jugendbereich, der schon jetzt dort war.

Fertigstellung 2022, Gesamtkosten 540.000 Euro

Vorschriftsmäßig gibt es getrennte Sanitär- und Umkleidebereiche für Männer und Frauen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. „Die veranschlagten Gesamtkosten betragen 540.000 Euro, und wir liegen gut im Budgetplan“, berichtet Bürgermeister Manfred Wühl.