Turmkreuz drohte abzustürzen. Vermorschung war Grund für gefährliche Schieflage des Turmkreuzes.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 21. April 2019 (04:13)
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Die Bergung des Turmkreuzes erfolgte mit einem Kranwagen.

Gefährlich schief stand bereits das Turmkreuz der Pfarrkirche Kautzen. Daher wurde es mit einem Autokran demontiert.

Entdeckt wurde die Schieflage im Dezember des Vorjahres von Pfarrer Gerhard Swierzek und Mesnerin Waltraud Wanko. Vorerst wurde ein Sturmschaden vermutet. Nachdem das Kreuz sich immer weiter senkte, machte man am 7. Februar den ersten Versuch, das Kreuz zu bergen, scheiterte aber an der starken Vereisung des Turms.

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Die Obfrau des Pfarrgemeinderates, Waltraud Wanko, ist glücklich über die gelungene Bergeaktion.

In der Zwischenzeit wurden aus Sicherheitsgründen Flächen rund um die Kirche gesperrt. Am 5. April bestiegen nun die beauftragten Firmen Reismüller und Longin mittels eines Kranwagens den Kirchturm der Pfarre Kautzen und montierten das Kreuz ab.

Dabei wurde eine Vermorschung des sogenannten Höhenbaumes, der das Kreuz trägt, festgestellt. Wasser war über einen langen Zeitraum entlang des Kreuzes in das Holz eingesickert. Der Höhenbaum wird jetzt erneuert.

Über Dauer und Kosten der Sanierungsarbeiten weiß man noch nicht Bescheid, ebenso nicht, ob eventuell auch das Turmblech saniert wird.