Wasserversorgung: Brunnen deckt 40 Prozent des Bedarfs. Gemeinderat genehmigte ein Darlehen von 230.000 Euro für Erweiterung.

Von Michael Schwab. Erstellt am 03. Dezember 2017 (04:25)
Michael Schwab
Bürgermeister Manfred Wühl neben dem neuen Bohrbrunnen.

Der neue Bohrbrunnen und die dafür nötige Aufbereitungsanlage sind fertig und das Wasserversorgungsnetz angeschlossen.

In der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Donnerstag wurde dafür die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 230.000 Euro bei der Raiffeisenbank Waidhofen einstimmig genehmigt. Der Brunnen war notwendig geworden, um die Wasserversorgung in Kautzen auch in anhaltenden Trockenperioden zu sichern.

Im Vorjahr wurde eine Probebohrung bis in 51 Meter Tiefe gemacht. Aufgrund des Eisen- und Mangangehalts der neuen Quelle muss das Wasser mit jenem aus den bestehenden Quellen, der Österreicher- und Zeiner-Quelle, gemischt werden. Dafür wurde an Ort und Stelle ein Gebäude für eine Aufbereitungsanlage mit Kohle-Filteranlage und einer UV-Anlage zur Entkeimung errichtet. Auch die Mischung erfolgt beim neuen Brunnen.

„Die Erweiterung der Wasserversorgungsanlage war ein wichtiger Schritt, der uns schon gut ansteht. Mit dem Bohrbrunnen allein können wir schon 40 Prozent des Wasserbedarfs unserer Gemeinde decken, und er liefert eine konstante Leistung“, freut sich Bürgermeister Manfred Wühl.

Die Einspeisung läuft seit rund drei Wochen, die ersten Erfahrungen sind überaus positiv.